Westaustralien

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Reisevideo Westaustralien






Länderinformationen Westaustralien

Westaustralien erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 2,5 Millionen Quadratkilometern und ist damit der größte Bundesstaat Australiens. Er hat etwa die Größe Westeuropas - einige Farmen sind fast so groß wie Deutschland - und verfügt über 12.000 Kilometer Küste und 99 Nationalparks. Hier leben 1,8 Millionen Menschen, allein 1,3 Millionen in der Metropole und Hauptstadt Perth. Das Klima Westaustraliens reicht vom Tropenklima mit wechselnden Regen- und Trockenzeiten in der Kimberley Region bis zu den gemäßigten Zonen des Südens. Perth genießt ein angenehmes Mittelmeerklima mit langen, heißen Sommermonaten (Dezember bis Februar) und milden, kühleren Wintermonaten (Juni bis August). Der Staat ist in folgende fünf Regionen gegliedert: Experience Perth, Australia's South West, Australia's Golden Outback, Australia's Coral Coast, Australia's North West.

Experience Perth

Perth ist das Zentrum der Experience Perth Region. Die Stadt liegt an den Ufern des Swan River. Meistbesuchte Attraktion ist der Kings Park mit Blick auf die Skyline der Stadt und den Swan River. Beliebt sind auch die „shopping malls“ in der Innenstadt und das Nachtleben im nahe gelegenen Northbridge. Einen Ausflug lohnen zum Beispiel die Golfplätze in der Umgebung, Schifffahrten zur Hafenstadt Fremantle mit ihren Cafés und Läden am „Cappuccino Strip“, oder die Insel Rottnest. Auf gerade einmal zwölf Kilometern Länge und 4,5 Kilometern Breite können die Besucher die Strände, Salzseen und Wälder der Insel auf eigene Faust entdecken. Kleine Buchten laden zum Schwimmen und Tauchen ein und alte Gebäude im Kolonialstil erinnern an die historische Bedeutung der Insel. Im Swan Valley, dem Weinanbaugebiet von Perth, befinden sich weltbekannte Weinkellereien, Boutique Restaurants und Kunstgalerien.

Perth ist bekannt für die schwarzen Schwäne, die Namensgeber für den Swan River. Sie sind überall auf den Seen im und um das Stadtgebiet zu finden. Ein weiterer Bewohner dieser Region ist der känguruähnliche Quokka. Die kleinen Beuteltiere sind auf Rottnest Island beheimatet und weltweit einzigartig. Buckelwale sind von September bis November an der Küste anzutreffen. Und an den 19 Stränden in der Umgebung von Perth und im Swan River finden sich regelmäßig Delfine ein.

Australia’s South West

Baumriesen, spektakuläre Surfstrände, grüne Weingärten – das bietet die Region Australia’s South West, nur drei Stunden Fahrzeit von Perth entfernt.
Hauptzentrum des Südwestens ist die Hafenstadt Bunbury. Feinschmecker und Weinliebhaber fühlen sich in Margaret River mit seinen zahlreichen Gourmet-Restaurants und Weinkellereien wohl. Die Weine dieser Region werden weltweit geschätzt. Weiteres Highlight sind die Tropfsteinhöhlen. Die Ngilgi- und die Jewel-Höhle sind mit ihren atemberaubenden Grotten eine der meist-besuchtesten Attraktionen der Region.

Albany liegt an den Granithängen des Mount Clarence und blickt über die Gewässer des King George Soundes. Albany war der erste von Europäern besiedelte Ort in Westaustralien und viele seiner Gebäude erinnern noch heute an die historische Vergangenheit. Umgeben ist Albany von einzigartigen Naturschönheiten: Die Kulisse des Stirling Gebirges und des Porongorop Nationalparks bietet gute Ausblicke. In der Blütezeit (September bis Oktober) bedecken australische Wildblumen wie ein bunter Teppich die gesamte Gegend. Unvergesslich ist eine Wanderung entlang der Baumwipfelpromenade „Tree Top Walk“ bei Walpole. In 40 Metern Höhe können Spaziergänger auf 600 Metern Länge durch die Wipfel der mächtigen Wälder wandern. Der Besucher hat so die Möglichkeit, die Natur aus der Vogelperspektive zu erleben, ohne sie zu dabei zu schädigen.

Auch die Küstenregion des Südwestens ist Tummelplatz von Delfinen. In der Koombana Bay bei Bunbury kommen die Tiere sogar bis an den Strand. Das Delphinzentrums „Dolphin Discovery Centre“ hat ein Delfin-Adoptionsprojekt ins Leben gerufen. Besucher können hier die Patenschaft für einen Meeressäuger übernehmen. 500 Meter vor der Küste Albanys wurde im Jahr 2001 ein Schiffswrack versenkt. Es soll zu einem der weltweit größten künstlichen Riffe werden und steht Tauchern und Schnorchlern für Entdeckungstouren zur Verfügung. Bei Augusta können von Juni bis Dezember Buckelwale gesichtet werden.

Australia’s Golden Outback

Australia's Golden Outback umfasst das Outback und die Goldfields. Eine spektakuläre Küstenlandschaft prägt die Gegend um Esperance im Süden der Region. Ihre Strände zählen zu den besten der Welt und sind ideal zum Fischen, Surfen, Segeln und Sandboarden. Vorgelagert sind über 200 Küsteninseln, die auf Bootstouren entdeckt werden können. Taucher können in den Gewässern das größte betauchbare Schiffswrack Australiens entdecken. Das Städtchen Esperance ist idealer Startpunkt für eine Küstentour entlang des Great Ocean Drive. Die Gewässer vor Esperance sind ideales Gebiet zum Beobachten der Wale (Juni bis Oktober). Ganzjährig können auf den Felsen an der Küste Robben beobachtet werden.

Weites, australisches Hinterland, das zurückversetzt in die Zeiten des Goldfiebers: Riesige Bergbaustätten und historische Ortschaften in den Goldfeldern prägen die Goldfields. In der Stadt Kalgoorlie-Boulder stößt man einerseits auf das Erbe der ersten Bergwerkspioniere und auf modernste Technik des heutigen Bergbaues andererseits. Von hier aus können Abenteuerlustige das Busch-Hinterland mit seiner Tierwelt und der endlosen Weite erleben.

In Kalgoorlie-Boulder gibt es eine Station des berühmten ‚Royal Flying Doctor Service’ sowie eine Einrichtung der ‚School of the Air’ – der Funkschule Australiens. Beide Einrichtungen stehen für Besucher offen.
Im Südosten des Golden Outback befindet sich die Stadt Hyden mit ihrer einzigartigen Felsformation: dem sogenannten Wave Rock. Jahrhunderte haben diesem Granitfelsen die Gestalt einer riesigen Welle gegeben.Unerwartet trifft man auf spanische Wurzeln in New Norcia, eine kleine Siedlung, die einst von spanischen Benediktinermönchen gegründet wurde. Diese Region ist für ihr reiches Farmland bekannt. Auf vielen Stations kann man übernachten und das Leben und die Gastfreundlichkeit der Westaustralier kennen lernen.

Australia’s Coral Coast

Nördlich von Perth, umgeben von Korallenriffen und verborgenen Buchten im Westen und von den Kennedy Ranges im Osten, liegt das Naturparadies der Coral Coast. Hier finden sich goldfarbene Weizenfelder, eingebettet in historische Siedlungen; die Pinnacles und die bizarre Felsnadeln im Nambung Nationalpark. Hier leben zahlreiche Riesenkängurus, die bis zu 2 Meter groß werden können.

Weiter nördlich gelangt man in raue Nationalparks und an eine spektakuläre Küste. Bekannt ist die Gegend vor allem für ihre Wildblumen (August bis Oktober), den Hummerfang, große Schafherden und Rinderfarmen. Zentrum der Region ist die Küstenstadt Geraldton. Vor der Küste liegen Felsriffe, sowie die Inseln des Houtman Abrolhos Naturschutzgebietes, die für Taucher und Schnorchler bestens geeignet sind. Am 18. September 2004 wurde hier das ehemalige Piratenschiff, die „South Tomi“, versenkt. Korallen, Unterwasserpflanzen und tausende Meerestiere haben das Wrack bereits erobert. Ein Paradies für Taucher aus der ganzen Welt.

Nördlich befindet sich der Kalbarri Nationalpark. Hier hat der Murchison River tiefe Schluchten in das Land geschnitten, die man am besten mit dem Boot entdeckt.

Rund 850 Kilometer nördlich von Perth erhebt sich der größte Monolith der Erde über der Ebene. Uralte Felsmalereien der Ureinwohner schmücken ihn, und ein Nationalpark von faszinierender Schönheit umgibt ihn. Wanderwege erlauben es den Besuchern, die Natur und die mystische Atmosphäre der Region zu erleben.
Die tropische Küstenstadt Carnarvon ist für ihre so genannten „Blowholes“ bekannt. Hier tobt die Brandung in Höhlen und jagt Wasserdampf in die Luft. Die Stadt ist Ausgangspunkt für alle Attraktionen der Gegend, zum Beispiel für das Weltnaturschutzgebiet von Shark Bay, das durch die Delfine von Monkey Mia bekannt geworden ist. Ein weiteres Highlight ist die Kolonie der Stromatolithen bei Hamlin Pool. Diese Mikroorganismen gehören zu den ältesten Lebensformen der Welt. Ein Steg führt durch die geschützte Kolonie. Ebenfalls in der Shark Bay befindet sich der 120 Kilometer lange Shell Beach. Ein einzigartiger Strand, der bis in eine Tiefe von 10 Metern mit kleinen weißen Muscheln bedeckt ist. In den Gewässern der Shark Bay leben ca. 10.000 Seekühe (Dugongs).

Weiter im Norden liegt das Ningaloo Reef. Dieses 260 Kilometer lange Riff beheimatet hunderte von Fischarten, Korallen, Buckelwale und Schildkröten. Bekannt wurde Ningaloo vor allem durch seine Walhaie. Ein ganzjähriges Abenteuer ist das Schwimmen mit Manta-Rochen. Im März/April findet mit der Korallenlaiche ein ganz besonderes Schauspiel statt. Die farbenprächtigen schillernden Wolken im Meer können am besten während einer nächtlichen Bootsfahrt beobachtet werden. Von November bis Dezember kommen Meeresschildkröten an die Strände um zu nisten. Im Februar schlüpfen dann die Jungtiere. Zu beobachten ist dieses Spektakel während der Brutzeit unter geführter Anleitung in den frühen Abendstunden.

Australia’s North West

In der North West Region gibt es australische Natur pur. Die Pilbara ist eine der ältesten geologischen Gebiete der Welt. Ein Highlight der Gegend ist der Karijini-Nationalpark. Hier findet man schroffes Felsgestein mit tiefen Schluchten und Wasserfällen, die Teiche entlang herrlicher Wanderwege bilden. Einzigartig sind die Farbspiele der Region – die ockerfarbige Erde und die grasbewachsenen Ebenen bilden einen starken Kontrast zum klaren, blauen Himmel – ein Eldorado für Fotografen. Sehenswert ist auch die tierreiche tropische Oase im Millstream-Chichester Nationalpark und die kilometerlange Küste mit ihren unbewohnten, vorgelagerten Inselchen, einsamen Stränden und Korallenriffen, in denen es von Meerestieren wimmelt.

Es ist fast unmöglich, die Weiten der Pilbara zu besuchen, ohne einem Reptil zu begegnen. Der bekannteste Vertreter ist der ca. 1,50 Meter lange Gould-Waran. Die Pilbara ist auch bekannt für die häufig anzutreffenden Kängurus und Emus, die sich oft mit den Besuchern die schattigen Rastplätze teilen.

Die Kimberley Region umspannt die nördliche Spitze Westaustraliens und bietet wahres Hinterland-Abenteuer. Kalksteinschluchten, Höhlennetze und riesige Tropenwälder zeugen von der Macht der Natur. Überall finden sich Spuren der alten Eingeborenenkultur und noch heute werden in Felshöhlen bisher unentdeckte Felszeichnungen der Aborigines gefunden. Die atemberaubenden Schluchten der Geiki Gorge oder der Windjana Gorge sollten unbedingt auf dem Reiseplan stehen. Trotz der Abgeschiedenheit und erstaunlichen Ausdehnung der Region ist es einfach, die Attraktionen zu bestaunen: Besonders guter Ausgangspunkt für Entdeckungstouren ist Kununurra. Von hier aus können beispielsweise die riesigen Binnenwasserwege des Lake Argyle, die abenteuerliche unbefestigte Gibb River Road – ein echtes Geländewagen-Erlebnis – und die 200 Meter hohen, gestreiften Kuppen der Bungle Bungle Gebirgskette erreicht werden.

Die Bungle Bungles im Purnululu Nationalpark bestehen aus weichem Sandstein, nur von einer dünnen harten Schicht geschützt. Diese äußere Schicht darf nicht beschädigt werden, da sonst der Sandstein herausrieseln und die fantastischen Felsen so zerstört werden würden. Der Park kann in der Trockenzeit (April bis Dezember) befahren werden und ein ausgeschilderter Wanderweg führt durch die empfindliche Felsenlandschaft. Den schönsten Ausblick auf das Gebiet hat man aus der Luft.
Auf keinen Fall verpassen sollte man das Städtchen Broome, einst Perlfischerzentrum der Welt, heute Treffpunkt multikultureller, lebensfroher Bewohner. Der 22 Kilometer lange, schneeweiße Sandstrand Cable Beach bei Broome ist der perfekte Platz, um den herrlichen Sonnenuntergang an der Küste zu erleben.
Die Flüsse und Küstenregionen der Kimberley sind die einzigen Gebiete in Westaustralien, die von Salzwasser-Krokodilen beheimatet werden. Diese können bis zu neun Meter lang werden und sind gefürchtete Raubtiere. Man sollte daher den Warnschildern unbedingt Beachtung schenken. Die wesentlich ungefährlicheren Süßwasserkrokodile, liebevoll „Freshy“ genannt, werden höchstens drei Meter lang und sind zahlreich in den Wasserläufen der Kimberley zu finden.

Nationalparks

Außergewöhnliche Landschaften, farbenprächtige Wildblumen und eine einzigartige Tierwelt laden Westaustralien-Besucher ein, das „echte“ Outback zu erleben. In 99 Nationalparks und sieben Wasserreservaten stehen Naturschönheiten wie die Unterwasser-Seegraswiesen der Shark Bay, die bienenkorbartigen Kuppen der Bungle Bungle Range in der Kimberly Region oder der majestätische Karri Forest im Südwesten unter staatlichem Schutz.
Die meisten Nationalparks kosten Eintritt. Tages-, Monats- oder Jahreskarten sind in vielen Touristikbüros erhältlich. Spezielle Karten gibt es für den Tree Top Walk und Monkey Mia. Viele Nationalparks bieten ihren Besuchern neben Wanderwegen und Informationstafeln auch Picknick- und Campingplätze. Die Straßenbedingungen sind unter-schiedlich, aber die meisten auch ohne Geländewagen befahrbar. Das mitnehmen von Haustieren ist nicht erlaubt. Auskunft zu den Nationalparks: Department of Conservation and Land Management 0061 (08) 9334 0333.

australische Aborigine-Künstler

Das Westaustralische Outback gehört zu den ältesten Landschaften in der Evolutionsgeschichte. Manche Landstriche entstanden vor rund 2000 Millionen Jahren. Auf den Felswänden, oft Sand- oder Kalkstein, haben Australiens Ureinwohner Auszüge ihrer Kultur für die Ewigkeit in Bilder gefasst. Und jedes Jahr werden neue Plätze mit Malereien entdeckt – natürliche Galerien im Herzen des fünften Kontinents. Sehenswert sind u. a. die gigantischen Galerien der Kimberley Region, die Felsgravuren der Pilbara Region und die Bradshaws.

Weitere Informationen unter www.westernaustralia.com.


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