Brasilien

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Länderinformationen Brasilien

(rf) Brasilien ist das größte Land Lateinamerikas. Es umfasst beinah die Hälfte Südamerikas und ist das fünftgrößte Land der Welt. Für lange Zeit machten die atemberaubende Natur und der Karneval Brasilien berühmt. Aber es gibt eine Besonderheit Brasiliens, die man nur entdecken kann, wenn man ins Land eintaucht: Die Brasilianer und ihre Lebensfreude. Diese Fröhlichkeit kann bei einem Besuch jeden Moment wahrgenommen werden - sei es in der Musik, der Wärme der nordöstlichen Strände oder dem lebhaften Nachtleben in Rio de Janeiro, Sao Paulo und Belo Horizonte. Die übergreifende Feierstimmung, der Karneval, die Neujahrsfeierlichkeiten und Volksfeste im Inneren des Landes verkörpern ebenso die Lebendigkeit der Brasilianer.

(Quelle: EMBRATUR)

Kultur

Neben dem Karneval bietet Brasilien seinen Besuchern viele kulturelle Möglichkeiten. Das Land ist eine Mischung aus verschiedensten ethnischen Kulturen und die Menschen bringen Töne, Gerüche, Geschmäcker, Formen und Farben zusammen. Man kann die Spontaneität und übergreifende Freude der Brasilianer auf verschiedensten Volksfesten genießen und entdecken hier auch die Vielfalt brasilianischer Musikstile, wie Samba, Frevo, Maratuca, Axé, Forróund Bossa Nova. 17 Städte, Orte und Regionen sind von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert und ziehen vor allem die Besucher an, die daran interessiert sind, Geschichte, Architektur und Kunst kennen zu lernen. Die brasilianische Küche bietet eine einmalige Mischung aus verschiedensten Geschmäckern. Viele verschiedene Gewürze und Zutaten machen lokale Spezialitäten zu kulinarischen Höhepunkten.

(Quelle: EMBRATUR)

Sonne & Strand

Mit mehr als 8000 km Meeresküste ist es leicht, sich die große Zahl und Vielfalt der Strände Brasiliens vorzustellen. Brasilien ist gesäumt vom atlantischen Ozean, sowohl paradiesische Strände als auch die Sonne leisten den Touristen das ganze Jahr über Gesellschaft. Vom Norden bis zum Süden Brasiliens finden sich Strände für jeden Geschmack.

(Quelle: EMBRATUR)

Öko- und Abenteuertourismus

Umgeben von Stränden, aber auch reich an Bergen, Feldern, Flüssen, Wasserfällen und anderen Naturwundern, zieht das Land immer mehr naturverbundene Urlauber an. Die vielfältige Flora und Fauna hält ein breites Angebot an Urlaubsaktivitäten bereit, sei es Trekking, Tauchen, Bootstouren oder einfach nur die Beobachtung der Natur.

Eines der Lieblingsziele aller Brasilien-Reisenden sind die Wasserfälle von Iguaçu. Sie gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe und wurden 2011 in einer inoffiziellen Umfrage zu Recht von Millionen Internetnutzern unter die sieben neuen Weltwunder der Natur gewählt. Wer einmal die bis zu 82 Meter hohen Fälle, die sich über eine Breite von 2,7 Kilometern erstrecken, gesehen und ihr Rauschen erlebt hat, wird es sein Leben lang nicht vergessen.

Der Amazonas-Regenwald in Brasiliens Norden gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist beliebtes Ziel von Öko- und Abenteuertouristen. Die Reisenden können hier in ungewöhnlichen Regenwaldhotels übernachten. Diese sind auf Stelzen oder direkt in die Baumwipfel gebaut und passen sich damit perfekt in ihre Umwelt ein. Für die Gäste eine unvergessliche Erfahrung: Ausflüge in den Regenwald bei Tag, nachts die Geräusche und Düfte des Dschungels. Die Regenwaldhotels nehmen ihre Verantwortung, die sich aus ihrer ungewöhnlichen Umgebung ergibt, sehr ernst. Sie engagieren sich zum Beispiel aktiv in lokalen Projekten zur Aufforstung der Flussregion und arbeiten dabei eng mit den Flussanwohnern zusammen. Die ansässigen indigenen Stämme bieten geführte Wanderungen an und geben den Besuchern tiefe Einblicke in ihre Welt und ihr Leben im Einklang mit den Gesetzen des Dschungels. Und wenn man Glück hat, wird man sogar in ihre Siedlungen eingeladen und darf ihren traditionellen Gesängen lauschen. Auch der Fluss selbst hält so manch denkwürdigen Moment bereit. Wer Delfine liebt, dem sei das Schwimmen mit den rosa „Botos“ empfohlen. Die zutraulichen Tiere lassen sich streicheln und das Schwimmen mit ihnen ist eine unvergessliche Erfahrung.In luftige Höhen kann man sich beim Parasailing schwingen. Frei wie ein Vogel gleitend erhält man so einen grandiosen Eindruck der einzigartigen Fluss- und Dschungellandschaft des amazonischen Regenwaldes.

Ein überwältigendes Erlebnis, wenn auch nur für Schwindelfreie, ist das „Treeclimbing“. Die Anstrengung des Aufstiegs beim – gut gesicherten! – Klettern auf die bis zu 70 Meter hohen Samauma-Bäume wird mit einem atemberaubenden Ausblick entschädigt. Der fleißige Kletterer kann so zum Beispiel auch das „Encuentro das Aguas“, das parallele Nebeneinanderfließen der Flüsse Rio Solimoes und Rio Negro, aus luftiger Höhe besonders gut betrachten.

(Quelle: EMBRATUR)

Brasilien bietet seinen Besuchern noch einige weitere UNESCO-Weltnaturerbestätten, jede für sich einzigartig. Am Rio Negro liegt das Schutzgebiet Zentral-Amazonas: es umfasst über 6 Millionen Hektar und ist in Bezug auf die Bio-Diversität eine der reichsten Regionen dieses Planeten. Die Flutgebiete sind die Heimat für Seekühe, Flussdelfine, Kaimane und Jaguare. Kürzlich am Rio Negro entdeckte Steinreliefs geben außerdem Hinweise auf die frühzeitliche menschliche Besiedlung dieses Gebiets.

Das Inselreservat Fernando de Noronha und das Rocas-Atoll sind perfekt für Aktivurlauber, die die Region auf langen Wanderungen erkunden und beim Tauchen die Schätze des Meeres entdecken können. Beachurlauber werden die versteckten Strände und das sanfte Rauschen des Atlantiks schätzen. Die Vulkaninseln liegen im Atlantik, 350 Kilometer östlich der brasilianischen Küste. Die beste Reisezeit liegt zwischen März und Juli, wenn die Natur sich in all ihrer Schönheit präsentiert.

Die Savanne Cerrado in Zentral-Brasilien ist ungefähr vier Mal so groß wie Deutschland. Das Ökosystem besteht aus verschiedensten Landschaften mit einer unvergleichlichen Artenvielfalt. Hier leben 10.000 Arten von Gefäßpflanzen, 200 unterschiedliche Säugetiere, 840 Vogelarten, 180 Reptilarten und 110 Amphibienarten – viele von ihnen endemisch, also nur hier heimisch. Diese Vielfalt wird nur noch von der Amazonas-Region übertroffen. Der Chapada Diamantina Nationalpark bietet erfahrenen Wanderern grüne Canyons und geheimnisvolle Höhlen. Jalapão, ebenfalls im Cerrado-Gebiet ist ein echter Geheimtipp für Ökotouristen. Nach abenteuerlichen Off-road-Touren erholt sich der müde Reisende an den Wasserfällen und Naturpools.

Die tropischen Feuchtgebiete des Pantanal sind die größten ihrer Art. Das fruchtbare Gebiet ist Heimat vieler bedrohter Arten wie etwa dem Ara, dem südamerikanischen Tapir und dem Jacaré-Kaiman. Ein Besuch dieser Region erinnert an die Großartigkeit der Natur, aber auch an die unsichere Zukunft, der diese Naturwunder entgegenblicken. Für das Patanal wie für alle anderen Weltnaturerbestätten ist der Ökotourismus eine Chance, langfristig bestehen zu bleiben. Die Besucher bringen Geld und damit den Ansporn für die örtlichen Gemeinden, ihre Umwelt zu erhalten. Nationale und internationale Initiativen helfen den Gemeinden, die für den Tourismus nötige Infrastruktur zu schaffen, ohne die kostbaren Ökosysteme zu stören.

Auch an der Costa do Descobrimento, ebenfalls UNESCO-Weltnaturerbestätte, gibt es viel zu entdecken. Hier an der südlichen Küste Bahias betraten die Portugiesen im Jahr 1500 zum ersten Mal brasilianischen Boden. Häufig findet der Reisende in den Dörfern noch Hinweise auf diese Zeit. In den Küstenstädten erlebt man Lebenslust pur, ob am Strand oder in den Nachtclubs. Kein Wunder, dass sich auch Hippies in dieser Gegend ansiedelten, auf der Suche nach einem einfachen Leben unter südlicher Sonne! Trancoso war lange Zeit ein Rückzugsort für Künstler. Heute haben hier viele Europäer ihre zweite Heimat gefunden. Die Stadt bietet wunderschöne Strände und hervorragende Restaurants. Das nahegelegene Arraial d´Ajuda mit seinen charmanten Pousadas und Gärten und einigen der schönsten Strände ganz Brasiliens ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch im Nationalpark Monte Pascoal. Die Portugiesen haben diesen Berg genau zu Ostern im Jahr 1500 entdeckt, daher sein Name. Die Vegetation ist typisch für den Mâta Atlântica, den Atlantischen Regenwald.

Der Reichtum der brasilianischen Natur ist so groß, dass der Besucher nicht einmal Rio de Janeiro verlassen muss, um ihn zu erleben: Der Tijuca Nationalpark liegt inmitten der Stadt und erstreckt sich über fast 40 Quadratkilometer. Er ist damit einer der größten Stadtparks der Welt, und außerdem auch die „Residenz“ der Christusstatue. Ein dichtes Netz von Wegen führt den Wanderer zu Wasserfällen und Höhlen. Die im späten 19. Jahrhundert erbaute „Vista Chinesa“ gewährt einen spektakulären Ausblick über den gesamten Park, über die Strände von Ipanema und Copacabana und auf den Zuckerhut. Die außergewöhnliche Vielfalt Brasiliens ist nirgendwo so offensichtlich wie in dem Moment, in dem man den ruhigen Tijuca Nationalpark verlässt und zurück in die Metropole eintaucht.

Aktivitäten

Brasilianischer Fußball ist international berühmt, doch darüber hinaus bietet das Land eine Fülle an weiteren Sport- und Abenteuersportmöglichkeiten. Die Größe Brasilien, die geographische Vielfältigkeit, die immense Küste und unzählige Seen und Flüsse laden zu naturverbundenen Sportarten wie Segeln, Tauchen und Sportfischen ein. Außerdem gibt es eine hohe Anzahl an international renommierten Golfplätzen. Angenehme Winde für das Gleitschirmfliegen und viele Möglichkeiten zu Rafting und Bergsteigen runden die Vielfältigkeit der Sportmöglichkeiten in Brasilien ab.

(Quelle: EMBRATUR)

Steckbrief

Klima: tropisch und subtropisch
Lage: grenzt an alle Länder Südamerikas außer Chile und Ecuador
Größe: 8,5 Mio. Quadratkilometer
Hauptstadt: Brasília
Bevölkerung: 194 Millionen Einwohner
Sprache: Portugiesisch in brasilianischer Variante
Regierungsform: Präsidiale föderative Republik
Währung: Real
Religion: Überwiegend römisch-katholisch (ca. 70 %), zunehmend protestantische Gruppen und Sekten, verbreitet synkretistisch-animistische Kulte

Weitere Informationen

Brasilianisches Fremdenverkehrsamt: www.braziltour.com
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de

Karte Brasilien


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