Spezial Cliff Diving 2013

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Red Bull Cliff Diving World Series 2013

In den nächsten fünf Monaten folgen acht Wettkämpfe bei denen die Elite des Cliff Diving ihre spektakulärsten Tricks zeigen wird. Gesprungen wird auf dem gesamten Globus von einer Höhe von 27 Metern. Die Gravitation außer Kraft gesetzt, 85 km/h im freien Fall und atemberaubende Ästhetik – Klippenspringen ist Extremsport pur. Zehn der weltbesten Klippenspringer stürzen sich in die Tiefe, ohne Schutzausrüstung außer Konzentration, Können und Körperbeherrschung. Schrauben und Salti verschärfen den freien Fall, der Aufprall am Wasser erfolgt drei Sekunden später. Die Red Bull Cliff Diving World Series 2013 stellt als wichtigste Wettkampfreihe die Topathleten des Sports und junge Talente ins Scheinwerferlicht. In der fünften Saison kämpfen die Athleten von Mai bis Oktober 2013 in acht Wettkämpfen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika um den Titel.

Tourdaten:
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24 – 25 Mai | La Rochelle | FRANKREICH
- 21 – 22 Juni | Kopenhagen | DÄNEMARK
- 28 – 29 Juni | Azoren, S.Miguel | PORTUGAL
- 13 – 14 Juli | Malcesine | ITALIEN
- 23 – 24 August | Boston | USA
- 13 – 14 September | Pembrokeshire, Wales | GROßBRITANNIEN
- 27 – 28 September | Nitéroi, Rio de Janeiro | BRASILIEN - wetterbedingt ausgefallen
- 21 – 26 Oktober | Provinz Krabi | THAILAND

Weitere Informationen unter www.redbullcliffdiving.com.

Cliff Diving La Rochelle / Frankreich

(rf) Ende Mai startet die Red Bull Cliff Diving World Series Champions 2013 in La Rochelle / Frankreich. In acht Wettkämpfen werden Top-Sportler von nahezu dreifacher olympischer Turmsprunghöhe an Schauplätzen rund um die Welt in die Tiefe stürzen, spektakulärsten und schwierigsten Sprünge zeigen, um Punkterichter und Zuschauer zu beeindrucken.

Seit 2009 werden die Katakomben des Saint Nicolas Tower in La Rochelle fast jedes Jahr zum Leben erweckt, wenn die weltbesten Klippenspringer die Stadt besuchen. 120 Stufen führen zur Plattform der gesamten Wettkampfserie, die gut 27 Meter hohe Plattform wird Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von tausenden Menschen sein. Acht Monate nach dem letzten Sprung ins warme Wasser des Wadi Shab im Oman, kommen die zehn Top-Springer der vergangenen Saison und des Qualifkationsbewerbes für ihre allerersten Sprünge an die französische Atlantikküste. Der historische Abwehrturm im alten Hafen von La Rochelle ist ein beängstigender Ort. Die 27 Meter Plattform scheint umso höher, weil sie über die umgebende Stadt hinwegsieht und die Athleten mit 85km/h im etwa 12 Grad kalten Wasser landen. Ihre Leistungen werden von fünf internationalen Wertungsrichtern beurteilt, unter ihnen zum ersten Mal der bekannte olympische Turmspringer Dmitri Sautin aus Russland. Es wird viel erwartet von den Besten des Sports wie Gary Hunt (UK) und Orlando Duque (COL), die während der Saisonpause an neuen Sprüngen gearbeitet haben, ebenso wie den Rookies Jonathan Paredes (MEX), Anatoliy Shabotenko (UKR) und Matt Cowen (UK). Keiner von ihnen ist älter als 24 und diese jungen Wilden werden die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser sich rasch entwickelnden Disziplin sichern. Die Franzosen und Lokalmatadore Cyrille Oumedjkane und Hassan Mouti, ebenso wie Alain Kohl (LUX) und Todor Spasov (BUL) vervollständigen als Wildcard-Springer die Athletenliste für den Auftaktbewerb am 24. und 25. Mai. Als etablierte Sportler sind sie die ersten eines Kaders von 15 Wildcard-Springern, die zu einem oder mehreren Stopps der Tour eingeladen werden, maximal vier je Stopp.

Reisevideo La Rochelle / Frankreich


Cliff Diving Kopenhagen / Dänemark

(rf) Der 29-jährige Russe Artem Silchenko eröffnete den Wettkampf und machte genau dort weiter, wo er mit dem Sieg in Frankreich aufgehört hatte. Mit einer nahezu perfekten Ausführung seines “blind entry“ Sprunges konnte er sich in Dänemark die absolute Punktehöchstzahl für einen Einzelsprung ebenso wie seinen zweiten aufeinanderfolgenden Sieg sichern. Am Samstagnachmittag erlebten 27.000 Zuschauer die Meisterklasse des Klippenspringens in einem spannenden Wettkampf von der 28-Meter-Plattform am Dach des Kopenhagener Opernhauses. Niemals zuvor in einem World Series Wettkampf haben die Punktrichter viermal die Zehn für einen Sprung vergeben; der Gesamtpunktewert von 522,40 ist ebenfalls neue Rekordhöhe. Champion Gary Hunt hat sich selbst auf die zweite Position gehievt und Orlando Duque verlässt Dänemark als Dritter. Es war kurz nach drei Uhr an diesem wolkigen Nachmittag, als die herausragende Leistung eines Mannes der riesigen Menschenansammlung, die sich unterhalb, links und rechts und gegenüber der Oper scharte, die Sprache verschlug. Artem Silchenko hatte sich gerade mit seinem Handstand mit
zweieinhalb Salti und zweieinhalb Drehungen die 10er der Wertungsrichter gesichert. Der Sprung hat einen Schwierigkeitsgrad von 6,1 und ist mit seinem blinden Eintritt ins Wasser eines der schwierigsten und beeindruckendsten Manöver. All das passierte in der dritten von vier Runden und die anderen Athleten zogen da bereits den Hut vor dem Mann, der derzeit “Meilen voraus” scheint, wie Orlando Duque, dritter an diesem Tag und in der Gesamtwertung, es ausdrückte. Der immer beständige Kolumbianer vervollständigte das Podium gemeinsam mit Gary Hunt aus England, der seinen „Triple Quad“ hernahm um in vier Runden vom siebten auf den zweiten Platz aufzuschließen. Die Wertungsrichter haben während des zweiten Stopps der Red Bull Cliff Diving World Series noch einen weiteren Zehner vergeben: Rookie Jonathan Paredes aus Mexiko, jüngster Springer im Feld, bewies einmal mehr sein Talent und platzierte sich als Vierter – nur 1,9 Punkte hinter seinem großen Idol Orlando Duque. In der Gesamtwertung liegt der 23-Jährige gemeinsam mit Blake Aldridge (180 Punkte) auf dem vierten Rang und bleibt in Kontakt mit dem Führungstrio – Duque (240 Punkte), Hunt (320 Punkte) und Silchenko (400 Punkte). Der Ausblick über das Wasser durch das königliche Amalienborg, von wo neugierige Blicke gesehen wurden, hat die Klippensprungelite genauso sehr beeindruckt wie die schwindelerregende Höhe von 28 Metern. Diese hohe Bühne zu verlassen und nach drei Sekunden in ein Meer von 27.000 begeisterten Zuschauern zu tauchen, haben diesen allerersten Stopp auf dänischem Boden zu einem großen Erfolg werden lassen. Nach zwei eher kühlen Stopps in Frankreich und Dänemark sind es nur sieben Tage bis zum nächsten Stopp auf den Azoren am 29. Juni 2013.

Reisevideo Kopenhagen

Cliff Diving Azoren / Portugal

(rf) Klippenspringen pur und direkt vom Felsen, der amtierende Champion an der Spitze der Wertung und der jüngste Athlet auf dem Podium – die kreisförmige kleine Insel Vila Franco do Campo vor der Küste von São Miguel auf den Azoren bildete den perfekten Hintergrund für den dritten Stopp der aktuellen Saison der World Series. Bei rauen Bedingungen während der gesamten Woche übernahm das Aushängeschild aus Großbritannien die Herrschaft von Russlands Artem Silchenko und liegt mit nach einem heiß umkämpften Sieg nun auch an der Spitze der Gesamtwertung. Hunt siegte vor einem wiedererstarkten Orlando Duque aus Kolumbien und dem 23-jährigen Rookie Jonathan Paredes, der sich vor 1.300 Zuschauern seinen ersten Podiumsplatz sicherte. Es war Gary Hunt, der den dritten Stopp – der zweite innerhalb von sieben Tagen – an diesem frühen Samstag Morgen zu seinen Gunsten entschied und damit die Siegesserie von Artem Silchenko unterbrach. Es war jedoch der Jüngste im Feld der zehn permanenten Athleten, der mit seinem dritten Platz mehr als nur einen flüchtigen Blick auf sein großes Talent preisgab. Jonathan Paredes aus Mexiko gewann erst im Februar den Qualifikationswettkampf in Australien, schaffte es in seinem ersten World Series Bewerb in Frankreich unter die besten sechs und verpasste letzte Woche in Dänemark das Podium um nur 1,9 Punkte. Der 23-Jährige war bei seinem erst dritten Auftritt in der World Series vom ersten Sprung an auf direktem Kurs zu einem Topresultat und hat in Portugal den zweimaligen Sieger Silchenko des Podiums verwiesen. Aufgrund stürmischer Bedingungen am Wasser konnte keiner der Athleten das Naturreservat, auf dessen Felswand die 27 Meter hohe Plattform befestigt war, vor der ersten Runde am Freitag betreten. Mit nur einem Trainingssprung startete der Wettkampf früh am Morgen mit dem Durchgang direkt vom Felsen und den ersten Mann-gegen-Mann-Runden. Zum Frühaufstehen gezwungen, stiegen die Athleten noch vor dem Frühstück die Kraterwände hinauf, um ihre Fertigkeiten während der drei Sekunden Sprünge ins raue Wasser zu zeigen. Begeisterte Zuschauer zollten der Klippensprungdarbietung Respekt, es war der dreißigste Stopp der World Series seit ihrer Einführung im Mai 2009. Er verkannte die Distanz zum Wasser bei seinem letzten 85km/h-Sprung und landete nicht ganz aufrecht, folglich verlor Artem Silchenko (510 Punkte) heute nicht nur eine Podestplatzierung, sondern auch die Gesamtführung an Gary Hunt (520 Punkte). Der Kolumbianer Orlando Duque (400 Punkte), mit 38 der älteste Athlet der Series, festigte seine dritte Gesamtposition und behält einen Vorsprung von 90 Punkten zum viertplatzierten Paredes. Nach drei von acht Stopps ist der Wettbewerb spannend und noch komplett offen. Von der vulkanischen Insel in der Mitte des Atlantik kehrt die Klippensprungelite in zwei Wochen nach Italien zum Gardasee zurück.

Reisevideo Azoren / Portugal


Cliff Diving Malcesine / Italien

(rf) Den Zuschauern im italienischen Malcesine wurde eine Serie von spektakulären 85 km/h schnellen Sprüngen im freien Fall präsentiert. 15 Athleten sprangen von der 27 Meter hohen Plattform, positioniert auf den jahrhundertealten Mauern des “Castello Scaligero”. Der Amerikaner David Colturi gewann den eng umkämpften Bewerb am italienischen Gardasee, und holte seinen allerersten Red Bull Cliff Diving World Series Sieg. Der vierte Wettkampf ist gleichzeitig Halbzeit und mit Steven LoBue als Zweitplatzierten war ein weiterer Amerikaner auf dem Podest. Der Engländer Gary Hunt war der Dritte im Bunde und führt die World Series durch die sechswöchige Pause bis nach Boston.
Bereits einen Tag zuvor entschied die Deutsche Anna Bader in Malcesine nach drei Runden von einer 20 Meter hohen Plattform den allerersten Red Bull Cliff Diving Damenbewerb für sich. Die Amerikanerinnen Ginger Huber und Tary Hyer-Tira wurden Zweite und Dritte, die Kanadierin Stephanie De Lima reihte sich auf den vierten Rang.

Reisevideo Malcesine / Italien


Cliff Diving Boston / USA

(rf) Nach vier Stopps in Europa machte die World Series den Sprung über den Atlantik und in die zweite Hälfte der Saison und landete am 25. August in Boston/Massachusetts, eine der ältesten Städte Amerikas. Die internationale Wassersprungelite ist zum dritten Mal auf die Spitze des 27 Meter hohen Gebäudes des “Instituts für zeitgenössische Kunst” am “Fan Pier” geklettert und trieb an diesem Platz der Inspiration und Vorstellungskraft, die eigene Leistung in Richtung Perfektion.

Video Boston


Cliff Diving Pembrokeshire / Wales

(rf) In der "Blauen Lagune" in Wales war es spannend bis zum letzten Sprung. Mit nur 1,65 Punkten Vorsprung sicherte sich der 29-jährige Brite Gary Hunt den Sieg in der sechsten Runde der World Series. Gezeichnet von einer regenreichen und körperlich anstrengenden Woche, holten sich der Russe Artem Silchenko und der Kolumbianer Orlando Duque die Plätze zwei und drei. Nach einem urban geprägten Stopp in Boston (USA), war die Rückkehr nach Südwest Wales, für 14 der weltbesten Klippenspringer eine Rückkehr in einen ländlich geprägten Raum, sowie vorerst der letzte Stopp auf europäischem Boden.

Video Pembrokeshire / Wales


Cliff Diving Krabi / Thailand

(rf) Nach sechs Wettkämpfen in Europa und Nordamerika, demonstrieren 14 der weltbesten Klippenspringer auf asiatischem Boden ihren puren Sport an vier einzigartigen Schauplätzen auf den Phi Phi Inseln und auf Hong Island. Thailands idyllische Inseln sind Schauplatz für den letzten von sieben Wettkämpfen und eine perfekte Kulisse für das große Finale. 1.400 Zuschauer auf Booten und im Wasser sind beeindruckt, als die Springer nach drei Sekunden ästhetischem freiem Fall mit 85 km/h im Wasser aufschlagen. Die Athleten sind gefordert, ihre schwierigsten Manöver aus beinahe dreifacher Olympischer Höhe sowohl direkt von den Klippen als auch von der Plattform in die Andamensee zu zeigen.
Der Russe Artem Silchenko gewinnt auch den finalen Wettkampf in Thailand und bekommt den Titel des Red Bull Cliff Diving World Series Champions 2013 verliehen. Der 29-jährige gewinnt den letzten Stopp vor dem Amerikaner Steven LoBue und Orlando Duque aus Kolumbien. Der unliebsame vierte Platz des Tages ging an Gary Hunt, der das Podium zum allerersten Mal in diesem Jahr verpasste.

Travel Clip Cliff Diving Krabi / Thailand


Fazit

Vom einschüchternden und kühlen Frankreich nach Dänemark, den windgepeitschten und puren Azoren, einem Schloss in Italien und einem überhängenden Dach in den USA, bis zu einem ehemaligen Schieferbruch in Wales und Thailands Kalksteinmonolithen – die fünfte Saison der prestigeträchtigsten Wettkampfserie des Sports zog mehr als 150.000 Zuschauer aus der ganzen Welt an und verlangte Sprünge auf höchstem Level und beständige Leistung von allen Teilnehmern. Sieben Siege konnten zwischen Mai und Oktober errungen werden und wurden unter noch nie dagewesenen vier verschiedenen Gewinnern aufgeteilt, unter ihnen David Colturi als neues Gesicht. Weil jeder Springer Leistungen in seiner Höchstform zeigte, sah die World Series 2013 bei 32 Wettkampfsprüngen sieben Athleten mit ausnehmend hohen Wertungen auf dem Podium. Nur die besten acht der Gesamtwertung 2013 qualifizieren sich automatisch für das nächste Jahr. Gemeinsam mit den zwei weiteren Athleten, die vom Sportsdepartment der World Series nominiert werden, bilden sie das permanente Starterfeld für 2014. Zusammen mit dem Kalender der Red Bull Cliff Diving World Series 2013 wird dieses am Ende des Jahres bekanntgegeben.


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