USA: Polarlichter in Alaska


USA: Polarlichter in Alaska

(rf) Während der kalten Wintermonate sind in Alaska Polarlichter mit gelb-orange-grün-hellbau-violetten Schleiern zu bestaunen. Polarlichter nennt man in Alaska Northern Lights oder Auroras. Sie entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen. Die Zeit zwischen Oktober und März ist die beste Zeit, das Naturschauspiel Polarlichter genießen zu können. Und Alaska, der größte und nördlichste Bundesstaat der USA, hält eine Bühne mit Logenplätzen für die Aurora Borealis bereit. Es gibt eine große Auswahl an Lodges und Reiseveranstaltern, die Gästen helfen den optimalen Ort zu finden, um verblüffende grüne, rote und violette Nachthimmelfärbungen zu sehen. Einen festen Spielplan gibt es jedoch nicht. So verwundert auch nicht die Frage des Hotelpersonals: Wollen Sie einen Weckruf, wenn Polarlichter auftauchen? Wer sagt da schon Nein!

Bettles Lodge in Bettles (Region "Far North") rühmt sich mit dem klarsten Himmel über kalten, klaren Nächten und optimalen Bedingungen für das Erleben des Polarlichts. Neben Polarlicht-Touren bietet Bettles Lodge den Gästen die Möglichkeit, in der Aurora Lodge zu übernachten, einer Holzhütte an einem kleinen See ungefähr 3 km vom Haupthaus entfernt. Man erreicht sie mit Schneeschuhen, auf Skiern oder indem man sich von den Mitarbeitern der Lodge (bettleslodge.com) dort absetzen lässt.

Das Chena Hot Springs Resort, knapp 100 km außerhalb von Fairbanks gelegen, befindet sich ebenfalls unter einem aktiven Solarband und, mit Hilfe eines kälteren Klimas, erlebt viele klare Nächte für das Polarlicht. Das Resort wirbt mit einem "aurora wake-up call" - die Gäste werden geweckt, wenn das Polarlicht besonders gut zu sehen ist. Ein Schneemobil kann die Besucher auf den Gipfel eines Höhenzugs bringen, von wo aus man einen freien Blick auf das Polarlicht aus einer gemütlichen Jurte heraus hat (chenahotsprings.com).

Northern Alaska Tour Company aus Fairbanks bietet einzigartige Möglichkeiten, das Polarlicht zu erleben. Es gibt Touren mit dem Flugzeug, den Transfer zum und vom Polarkreis und Übernachtungen in Coldfoot, einem abgelegenen, aber überragenden Ort um das Polarlicht zu sehen (northernalaska.com).

Rund um Anchorage locken zahlreiche Touren, die mit der Beobachtung von Polarlichtern garniert sind. Das Eagle River Nature Center außerhalb von Anchorage ist einer der begehrten Plätze zur Beobachtung der Northern Lights. Im Winter und Frühjahr werden jeden ersten und dritten Freitag des Monats Sternenkunde-Kurse abgehalten (www.ernc.org). Die Alaska Railroad (www.alaskarailroad.com) bietet unterschiedlichste Touren zum Polarkreis an. Ein- bis mehrtägige Touren (z. B. Winter Escape oder Aurora Package) zur Polarlicht-Beobachtung lassen sich mit Hundeschlitten-Exkursionen, Langlaufen, Flightseeing-Abenteur oder einem Besuch der heißen Quellen kombinieren.

Je näher am Nordpol, desto spektakulärer ist die Show der Polarlichter. Die vorherrschenden Wetter- und Lichtverhältnisse spielen dabei eine bedeutende Rolle. Ideale Voraussetzung zur Beobachtung von Polarlichtern ist eine kalte, wolkenlose Nacht und ein Standort möglichst außerhalb der Stadt, damit die künstliche Beleuchtung nicht mit den Polarlichtern konkurriert. Prinzipiell kommen Polarlichter das ganze Jahr über. Doch wegen der ständigen Helligkeit in den Sommermonaten sind sie nicht wahrnehmbar.

(Quelle: Roy Neese, ACVB Anchorage)


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