Niederlande: Watt-Erlebnisse in Groningen

(Quelle: Marketing Groningen)

Niederlande: Watt-Erlebnissse in Groningen

(rf) Die Wattenmeerküste in der niederländischen Provinz Groningen erstreckt sich zwischen Lauwersmeer im Westen und Eemshaven an der Grenzen zu Deutschland auf einer Länge von 34 Kilometern. Hier kann man barfuss auf dem Meeresboden wandern, Meeresfrüchte selbst sammeln, Watt- und Wasservöglen beobachten, auf einem Segelschiff das Wattenmeer erkunden ... Das Groninger Wattenmeer bietet eine Vielzal an Ausflugs- und Erholungszielen.

Aktiv im Nationalpark Lauwersmeer
Der Nationalpark Lauwersmeer fasziniert vor allem durch sein unberührtes Landschaftsbild. Der hinterm Deich liegende Süßwassersee war früher ein Ausläufer des Wattenmeeres, der Lauwerszee. Heute findet man hier eine reiche Artenvielfalt. So kann man hier etwa seltene Vogelarten wie Seeadler, Wanderfalke oder Eisvogel beobachten. Die Landschaft kann man auf zahlreichen Wander- und Radwegen oder auf dem Wasser per Kanu, Ruder- oder Segelboot entdecken. Im Örtchen Lauwersoog, wo auch die Fähren zu den Watteninseln Ameland und Schiermonnikoog starten, findet man einen Campingplatz, eine Segelschule, Rundfahrtboote und zahlreiche Restaurants.

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Wattwanderungen auf dem Meeresgrund
Zu Ebbezeiten, wenn das Wasser verschwindet, wird der Meeresboden der Nordsee begehbar. Eine Wattwanderung ist ein Erlebnis für alle Sinne. Während man barfuss auf dem weich-matschigen Boden geht, gleitet der Blick in die Ferne und eine Meeresbrise umweht das Gesicht. Die Zeit scheint stehenzubleiben. Von Hektik keine Spur. Von Lauwersoog aus werden geführte Wanderungen unterschiedlicher Länge, etwa bis zur Nordseeinsel Schiermonnikoog, angeboten. Bei Wattwanderungen sollte man stets einen erfahrenen Führer dabei haben - die ruhigen Weiten des Watts sind irreführend und man kann schnell die Orientierung verlieren.

Heulerhilfe - Seehunde in der Aufzuchtstation bestaunen
Die Seehundaufzuchtstation von Lenie 't Hart in Pieterburen beherbergt, pflegt und versorgt Seehunde, vorwiegend verwaiste Heuler oder kranke Tiere, die hierr aufgepäppelt werden. Das Ziel ist es, die Heuler und Seehunde wieder fit für die Wildnis zu machen. In der Futterküche können Besucher miterleben, was ein Seehund pro Tag so verdrückt. In der Regel stehen täglich pro Tier 5 kg Fisch auf der Speisekarte. Wer will kann aktiv in der Station mithelfen oder durch eine Seehundadoption die Station finanziell unterstützen.

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Warftendörfer – Flut zum Trotz
Bereits vor Jahrhunderten besiedelten Menschen diese Wattenmeer-Region. Um sich vor den Fluten zu schützen, wurden sogenannte Warften in der Küstenregion errichtet. Diese Wohnhügel wurden zum Teil bis zu 7 Meter hoch und boten sogar Platz für einen Bauerhof oder eine ganzes Dorf. Einige sind noch heute zu sehen, so etwa die Warft von Ezinge, auf der das Museum Wierdenland steht. Hier man alles über die Groninger Warften, die Landschaft und den Kampf gegen das Wasser erfahren. Weitere Warften können u.a. in Niehove, Eenum, Westeremden und Warffum besucht werden.

Zoutkamp – Fischerei-Nostalgie
Im südlichsten Zipfel des Lauwersmeer befindet sich Zoutkamp mit einem malerischen, stillgelegten Krabbenfischerhafen. Die Fischerei nahm mit der Errichtung des Deiches im Norden ein Ende. Die Atmosphäre früherer Zeiten im Ort noch spürbar und bietet nostalgischen Charme: Alte Schleusen, Cafés, ein Fischereimuseum und fangfrischer Fisch prägen das Bild von Zoutkamp.

(Quelle: Marketing Groningen)

Noordpolderzijl – kleinster offener niederländischer Seehafen
Im äußersten Norden der Provinz liegt Noordpolderzijl mit dem kleinsten offenen Seehafen der Niederlande. Nur bei Flut ist der kleine Hafen per Boot zu erreichen. Von hier aus kann man das ausgedehnte Watt und die Wattenmeerinseln Schiermonnikoog, Rottumeroog, Rottumerplaat und Borkum sehen. Tipp: Wohnzimmerkneipe Het Zielhoes im ehemaligen Schleusenwärterhaus besuchen. Es gibt dort u. a. einen Kanonenofen, an dem man sich nach einer Wattwanderung die Füße wärmen kann.

Weitere Informationen unter groningen.de.


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