Amsterdams Grachtengürtel ist Welterbe

Amsterdams Grachtengürtel ist Welterbe

Amsterdamer Grachtengürtel

(Quelle: NBTC)

(rf) Der Amsterdamer Grachtengürtel aus dem 17. Jahrhundert ist zum UNESCO-Welterbe ernannt worden. Das historische Geflecht von Kanälen wurde als weltweit einzigartig anerkannt, weil es ein städtebauliches und architektonisches Gesamtkunstwerk sei sowie Ausdruck der ökonomischen, politischen und kulturellen Blüte Amsterdams im Goldenen Zeitalter. Die Stadt war damals das „Warenhaus“ der Welt und das Zentrum der wissenschaftlichen und philosophischen Entwicklungen.

Der Grachtengürtel entstand Ende des 16. Jahrhunderts bis Anfang des 17. Jahrhunderts als Projekt für eine neue Hafenstadt. Er beinhaltet ein Netzwerk an Kanälen im Westen und Süden der Altstadt, unter Einbeziehung des mittelalterlichen Hafens. Mit dem Bau der Kanäle verbunden war die Verlagerung der befestigten Stadtgrenzen zur Singelgracht, die dann das „Bollwerk” der Stadt darstellte. Die Anlage des Grachtenringes war ein langfristiges Projekt: die Ausdehnung der Stadt wurde durch Trockenlegung des Sumpflandes ermöglicht, indem man Kanäle in konzentrischen Bögen anlegte und die Zwischenräume auffüllte. In diesen trockengelegten Zwischenräumen entstanden städtische Strukturen mit den berühmten Giebelhäusern sowie zahlreiche weitere bekannte Bauwerke. Die Art und Weise sowie der Umfang der Erweiterung der Amsterdamer Innenstadt war seinerzeit weltweit einzigartig und diente bis zum
19. Jahrhundert als Modell für Stadtplanung. Weitere Informationen unter www.iamsterdam.com.


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