Salz selbst herstellen im dänischen Nordjütland

"Weisses Gold" auf der Insel Læsø herstellen

(Quelle: VisitNordjylland)

Salz selbst herstellen im dänischen Nordjütland

(rf) "Weißes Gold" wurde es einst genannt. Salz wurde so ab dem Mittelalter und bis ins 19. Jahrhundert als bezeichnet und mit Edelsteinen aufgewogen. In einer historischen Siederei auf der dänischen Insel Læsø kann man selbst ausprobieren, wie im Mittelalter Salz hergestellt wurde. Die Siederei im dänischen Nordjütland ist die einzige Dänemarks mit dieser traditionellen Methode. Im nördlichen Kattegat gelegen, wird hier Salz in offenen Eisenpfannen hergestellt. In einer authentischen Umgebung lernen Besucher Salz selber zu sieden und nehmen nach circa einer Stunde eine kleines Säckchen mit nach Hause. Wer mehr Geduld hat, stellt in einem langwierigeren Prozess goldbraunes Räuchersalz her. Das Siede-Handwerk hat auf der Insel eine lange Tradition. Læsø galt dank des salzigen Grundwassers im Mittelalter als das nordische Zentrum des "weißen Golds". Vor mehr als 20 Jahren rekonstruierten Insulaner nach Ausgrabungsfunden die erste originalgetreue Hütte. Mittlerweile ist ein ganzes Dorf entstanden. Wer nicht nur Salz sieden will, schaut den Meistern bei der Arbeit zu, besichtigt die historischen Gebäude oder wandelt auf einem Naturpfad Richtung Strand. Der Eintritt ist frei, das Salzsieden kostet umgerechnet rund acht Euro pro Person.

Weitere Informationen unter www.visitlaesoe.de.


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