Auf Wein-Tour durch Chile

(Quelle: Turismo Chile)

Auf Wein-Tour durch Chile

(rf) Chile blickt auf 400 Jahre Weintradition zurück. Auf über 1.200 Kilometer wird heute Wein angebaut. In dem südamerischen Land herrschen ideale klimatische Bedingungen, die den Anbau qualitativ hochwertiger Weine ermöglichen.
Die bedeutendsten Weingüter Chiles haben sich dem Tourismus mit Exkursionen, Weinproben vor Ort, Boutiquehotels und feinen Restaurants geöffnet. Es gibt Weinrouten in den Tälern Colchagua, Casablanca, Cachapoal und Curicó, die auf Webseiten und Webkarten eingesehen werden können. Die Weinbaugebiete befinden sich in der Nähe typischer Kolonialdörfer, die sich besonders schön fotografieren lassen. Insbesondere in der Zentralregion Chiles, rund um die Hauptstadt Santiago, liegen viele weltweit bekannte Weingüter. Eines der traditionellsten Weinbaugebiete, ist das Maipo-Tal. Mit seinen ungefähr 20 Weingütern, ist es eine der traditionsreichsten Weingegenden in Chile.

In verschiedenen Regionen Chiles wird der Carménère produziert, der ursprünglich aus Bordeaux in Frankreich stammt und als ausgestorben galt. Viele Jahre hielt man diese Rebsorte in Chile für einen Merlot, weil der Carménère in Frankreich durch einen Lausbefall komplett verschwunden war. Die Rebsorte Carménère wird zum Beispiel im Valle del Maule, 260 Kilometer südlich von Santiago, angebaut. Meist entstehen aus dieser Rebsorte fruchtbetonte, runde Rotweine. Weintouren im Valle del Maule können zum im Besucherzentrum von Talca gebucht werden. Weitere Informationen unter www.valledelmaule.cl.

Neuerdings erfährt die Weinregion Cachapoal zusammen mit der Subregion Valle del Rapel, auch Valle de Cachapoal genannt, eine Popularität. Hier verwirklicht seit 2006 der Norweger Alexander Vik seinen Traum vom ganzheitlichen Weinanbau - und das nur circa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt. Das Weingut Vik liegt in einem idyllischen Tal und bietet Gästen in einer exklusiven Unterkunft auf einem Hügel Übernachtungsmöglichkeiten mit Traumaussichten auf einen See und die umliegenden Weinberge. Weitere Informationen unter www.vik.cl.

Das Valle de Colchagua zählt mit zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Chiles. Es liegt südlich von Santiago in einem 400 Kilometer langen Tal zwischen den Anden und den Küstenkordilleren. Die ansässigen Weingüter haben früh das Potenzial des Önotourismus erkannt und schon 1996 eine Weinstraße geschaffen, die weit mehr bietet als nur Verkostungen. Sie verbindet Weingüter wie Lapostolle, Casa Silva, Estampa oder Montgras. Es werden Wanderungen, Radtouren, Rundflüge, Ausritte und vieles mehr angeboten. Samstags bummelt der Tren del Vino, ein Schmalspurzug mit historischen Waggons, durch die Felder, während die Fahrgäste leckere Weine degustieren. Weitere Informationen unter www.rutadelvino.cl.

Das Valle de Casablanca liegt zwischen der Hauptstadt Santiago und der Hafenstadt Valparaíso. Diese Weinregion zählt zu den zehn besten Weinanbaugebieten der Welt und kann von beiden Städten gut besucht werden. Sie ist nicht nur wegen ihrer hervorragenden Weingüter reizvoll, sondern auch wegen ihrer Landschaft, die sich aus Weinbergen, Obst- und Gemüseplantagen sowie dazwischen liegenden Dörfern mit malerischen Kirchen zusammensetzt. Das Tal ist vor allem für seine fruchtigen Weißweine wie Sauvignon Blanc und Chardonnay bekannt. Das Weingut "Casas del Bosque" (www.casasdelbosque.cl) zum Beispiel bietet Interessierten zur Weinernte zwischen dem 15. März und dem 31. April die Möglichkeit sich selbst an der Weinlese zu beteiligen.

Weitere Informationen unter www.winesofchile.org. und www.turisvino.cl.


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