Schweiz: Panorama-Wandern auf Höhenwegen

Berner Oberland: Niederhorn oberhalb von Sigriswil

(Quelle: Switzerland Tourism / Thomas Senf)

Schweiz: Panorama-Wandern auf Höhenwegen

(rf) In der Schweiz erleben Wanderurlauber auf ihren Touren unverwechselbare Alpenpanoramen, egal ob unten im Tal oder oben zwischen steilen Berggipfeln. Hier einige Höhenwege, die neben Wanderspaß unvergleichliche Ausblicke bieten.

Luzern/Vierwaldstättersee: Eigenthal-Fräkmüntegg
Die Tour beginnt im Eigenthal am Fuße des Luzerner Hausberges Pilatus auf rund 1000 Meter Höhe. Die Wanderroute führt bis zur Fräkmüntegg (1416 Meter), der Zwischenstation vom 2132 Meter hohen Pilatus. Der Marsch dauert rund zweieinhalb Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. In der Alpwirtschaft Unterlauelen kann man sich unterwegs mit einer Erfrischung stärken. Weiter entlang der grünen Weiden erreicht man das Restaurant Fräkmüntegg, wo ein kulinarisches Angebot mit authentischer Schweizer Küche geboten wird. Infos: www.pilatus.ch/webautor-data/58/Wanderwege-2010.pdf

Tessin: Monte Tamaro–Monte Lema
Im Tessin, ganz im Süden der Schweiz, führt ein Höhenweg auf knapp 2000 Meter vom Monte Tamaro zum Monte Lema. Eher anspruchsvoll, aber Wanderer werden mit einer einmaligen Aussicht auf Locarno, Lugano, Täler und Seen belohnt. In Rivera startet die Trekking-Tour. Von dort geht es mit der Kabinenbahn hoch bis Alpe Foppa (1530 Meter). Hier steht die von Mario Botta entworfene Kirche S. Maria degli Angeli direkt am Rande eines Abhangs. Von hier aus öffnet sich eine traumhafte Rundsicht auf die Tessiner Berglandschaft. Der Höhenweg beginnt mit dem Aufstieg zum Gipfel des Tamaro (1962 Meter). Nach dem nicht allzu strengen Auf und Ab entlang des Bergkamms, erreicht man schließlich den Monte Lema des Malcantone (1620 Meter).

Bern-Berner Oberland: Eiger Trail
Der Eiger Trail mit einer maximalen Höhe von 2336 Meter garantiert zwei Stunden Nervenkitzel auf höchstem Niveau: So nahe an die berühmte Eiger-Nordwand führt kein anderer Höhenweg. Das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau als imposante Kulisse der Jungfrau Region lockt schon seit geraumer Zeit Bergsteiger ins Berner Oberland. Die Route führt über steile Alpweiden und Geröllhalden, vorbei an einem herrlichen Wasserfall bis hin zur Bahnstation Alpiglen. Der Blick hinauf zur Eiger-Wand, weiter zur Kleinen Scheidegg und zum Lauberhorn sowie zum grünen Grindelwaldtal ist einmalig. Nach dem sechs Kilometer langen Marsch können sich Gäste im Restaurant Berghaus Alpigle die Bäuche mit Käseschnitten in allen Variationen vollschlagen. Infos: www.wanderland.ch/de/regionale-routen/route-0353.html

Wallis: Aletsch Arena – UNESCO Höhenweg
Auf knapp 3000 Meter Höhe sollten Wanderer auf jeden Fall schwindelfrei und trittsicher sein. Die Wanderung gilt als alpine Route mit einer Distanz von 2,6 Kilometer und drei Stunden Zeitbedarf. Der UNESCO-Höhenweg führt vom Bettmerhorn (2647 Meter) direkt über den Gipfelgrat zum Eggishorn (2869 Meter). Entlang des teils ausgesetzten, aber an den exponierten Stellen stets gut gesicherten Gratweges genießen Bergwanderer eine einmalige Aussicht auf den Grossen Aletschgletscher, Jungfrau, Aletschhorn und Bietschhorn im Norden sowie das Rhonetal und die mächtigen Viertausender des Wallis im Süden. Infos:
www.aletscharena.ch/sport-sommer/wandern/wandervorschlaege/top-wanderungen


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