Unter Wasser: Abtauchen in Zentralamerika

Belize: Tauch-Spot The Blue Hole

(Quelle: Belize Tourism Board)

Unter Wasser: Abtauchen in Zentralamerika

(rf) Zentralamerika steht für berühmte Ausgrabungsstätten, koloniales Erbe, üppige Natur. Man kann hier am Strand von einem der beiden Ozeane relaxen oder eine der zahlreichen Abenteuersportarten ausüben. Aktivurlauber finden auch unter Wasser eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt vor. Es gibt in der Karibik, im Pazifik und sogar in einigen Süßwasserseen im Landesinneren einzelner Destinationen hervorragende Tauchreviere.

Zwischen 25 und 50 Kilometer vor der Küste Honduras befinden sich die Islas de la Bahía mit einer traumhaften Unterwasserwelt mit Korallenriffen und Fischen in allen Farben des Regenbogens. Die drei Inseln Utila, Roatán und Guanaja sind in der Saison von Juni bis September ein vielseitiges Revier, in dem man mit etwas Glück sogar mit Walhaien durch die Tiefen schwebt. Die Tauchschulen der Inseln bieten Anfängerunterricht und weiterführende Kurse an. In der Bucht des Badeorts Tela im Norden von Honduras liegt ein weiteres Korallenriff, das sehr gut erhalten und einen Tauchgang wert ist.

Belize lässt mit einer karibischen Küstenlinie von rund 380 Kilometern, zahlreichen Inseln und dem größten Barriereriff der nördlichen Welthalbkugel die Herzen von Tauchern höher schlagen. Ruhiges Wasser, angenehme Temperaturen und eine große Vielfalt tropischer Bewohner wie Meeresschildkröten, Delfine und Rochen machen das Riff zu einer weltweit einzigartigen Diving-Attraktion. Dabei ist der Besuch des bekannten „Great Blue Hole“ ein Höhepunkt. Das Becken zählt zum UNESCO Weltnaturerbe und erhielt seinen Namen aufgrund der intensiven blauen Farbe. Es ist rund 122 Meter tief und 305 Meter breit.

Der Portobelo-Nationalpark in Panama widerum beherbergt eine Vielzahl an Korallenriffen, die Mangroven sind Heimat für zahlreiche Meeresbewohner. Mit etwas Glück finden Taucher hier auch noch Relikte aus der Zeit der Piraten.

In El Salvador hat man gerade eine touristische Unterwasserroute ins Leben gerufen. Die fünf Stationen der Route sind alte Schiffswracks, die heute als Lebensraum für zahllose Unterwasserbewohner dienen und zahllose Entdeckungen für Taucher bereithalten. Der See Coatepeque ist einer der wenigen Orte der Welt, an dem man nachts in völliger Stille schnorcheln kann. Tilapia-Fische ziehen im Schatten des Vulkans ihre Kreise unter Wasser. Der Coatepeque ist ein Kratersee, in dem unter anderem Buntbarsche, Brassen und Adlerfische leben.

Auch die Pazifikküste in Costa Rica muss sich mit ihrer marinen Artenvielfalt nicht verstecken. Tierfreunde und Wassersportler können hier beispielsweise Meeresschildkröten, verschiedene Haiarten oder auch Buckelwale bestaunen. Die beste Reisezeit für dieses Naturschauspiel ist von März bis November. Im Dezember ist es auch in San Juan del Sur in Nicaragua möglich, Buckelwale auf ihrer Wanderung nach Süden zu beobachten.

Guatemala hält für Tauchfreunde ein ganz besonderes Erlebnis bereit: hier ist es möglich, in vulkanischen Seen zu schwimmen und zu tauchen, zum Beispiel im See Atitlan, einem der schönsten Seen der Welt, oder in der Lagune von Ayarza. In San Juan del Sur in Nicaragua kann man im Dezember Buckelwale während ihrer Wanderung beobachten, auch Haie kommen in dieser Gegend häufig vor.


Sponsored Post







Social Media: Facebook - Twitter - Instagram


StartseiteReise-RSSSitemapKonzept / MediaImpressum & DatenschutzGewinnspielBuch-Tipps