Mit dem Rucksack quer durch Südafrika

Mit dem Rucksack quer durch Südafrika

(rf) Backpacking erfreut sich vor allem bei jungen Leuten großer Beliebtheit. In Südafrika finden Rucksackreisende eine gute Infrastruktur. Kapstadt eignet sich gut als Startpunkt für eine Reise durchs Land, hier gibt es zahlreiche Hostels und Gästehäuser. Während Nachtschwärmer eher rund um Kapstadts Partymeile Long Street wohnen, sind die Vororte auf der Kap-Halbinsel genau das Richtige für Strandliebhaber. Idealer Spot für Surfer ist Kommetjie und die Eco Wave Lodge mit Blick auf den Atlantik.
Von Kapstadt kannman mit dem Baz-Bus, einem Hop-on-Hop-off-Bus, gen Garden Route starten. Für 200 Euro können Backpacker zwei Wochen quer durchs Land fahren und sooft ein- und aussteigen wie sie möchten. Surfbretter und Fahrräder können kostenfrei mitgenommen werden. Längere Strecken legt man mit den Überlandbussen von Greyhound, Intercape und Translux zurück. Fast alle Hostels bieten einen kostenlosen Transfer von den Busbahnhöfen zur Unterkunft an. Eine Übernachtung kann in vielen Häusern schon ab zehn Euro pro Nacht gebucht werden. Speisen und Getränke sind in Südafrika erschwinglich.

Ein Trip Richtung Garden Route führt Rücksachtouristen nach Hermanus, einer der besten Orte weltweit, um Wale zu beobachten. Hier kommen die Meeresriesen so nah an die Küste, dass man sie vom Land aus sehen kann. Wer das Abenteuer sucht, geht mit dem Hermanus Backpackers auf Sandboarding- und Haitauch-Ausflüge. Ganz in der Nähe liegt das Cape Agulhas, Afrikas südlichster Punkt. Nur 400 Meter vom Strand „Die Plaat“ entfernt – Kitesurf-Paradies und der mit 14 Kilometern längste Strand der südlichen Hemisphäre - wohnen Rucksackreisende ab zehn Euro die Nacht im Cape Agulhas Backpackers.

Wagemutigen bietet Plettenberg Bay eine Palette von Abenteuern: Sie entdecken bei einem Skydive die Küste von oben, springen von der 216 Meter hohen Bloukrans Brücke in die Tiefe, dem höchsten Bungeejump der Welt, oder schweben auf einer Tree-Top-Canopy-Tour über die Baumkronen des Tsitsikamma Nationalparks. Unterkunft bieten zum Beispiel das Stone Cottage Backpackers oder die Wild Spirit Lodge. Die perfekte Welle finden Backpacker in Jeffreys Bay, Südafrikas bestem Surfspot. Neben günstigen Unterkünften mit Meerblick locken Outlet-Center der renommierten Surfmarken mit Schnäppchenpreisen.

Dem „echten Afrika“ begegnen Reisende an der Wild Coast. Sanfte, grüne Hügel, gespickt mit bunten Lehmhütten, wachen oberhalb der rauen Küste des Ostkaps. Hier bieten Einheimische mehrtägige Wanderungen am Meer entlang an. Geschlafen wird in Homestays oder Hostels. Einem Abstecher nach Durban, folgt ein Safari-Erlebnis im Isinkwe-Backpackers-Bushcamp. Für 350 Euro können sich Rucksackreisende auf ein viertägiges Wildnis-Abenteuer begeben, das neben einer ganztägigen Safari im Nationalpark, auch einen Besuch eines afrikanischen Dorfes, einen Tag im iSimangaliso Wetland Park, eine dreistündige Buschwanderung sowie Unterkunft und Verpflegung beinhaltet.

Als Abschluss bietet die Metropole Johannesburg die Möglichkeit, die hiesige Kunst- und Modesezene zu entdecken, im Apartheid-Museum auf den Spuren der jüngsten Geschichte des Landes zu wandeln und gemeinsam mit Lebo und seinem Lebo’s Soweto Backpackers, Südafrikas berühmtestes Township mit dem Fahrrad zu erkunden.

Weitere Informationen unter www.backpackingsouthafrica.co.za.






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