Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin

Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin

(Quelle: luftbrueckenmuseum.de)

Lediglich 48 Stunden dauerte es, bis die Briten und Amerikaner nach der totalen Blockade Berlins durch die UdSSR eine in ihren Ausmaßen gigantische und perfekte Luftbrücke organisiert hatten. Ab dem 26. Juni 1948 wurde Berlin in einer beispiellosen Aktion aus der Luft vorrangig mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kohlen für die Stromerzeugung versorgt. Die zu transportierende Warenmenge erreichte täglich 13.000 t, bis zum Ende der Blockade am 12. Mai 1949 sind ca. 280.000 Flüge nach Tempelhof, Tegel und Gatow registriert worden. Allein in Faßberg wurden täglich bis zu 450 Starts und Landungen gezählt. In drei Nissenhütten (Wellblechhütten mit halbrundem Dach) und zwei geschlossenen Eisenbahnwaggons wird unter Verwendung von Originaldokumenten und Ausstellungsobjekten gezeigt, wie amerikanische und britische Flugzeuge von Faßberg aus Westberlin mit insgesamt 539.112 Tonnen Kohle versorgten. Ebenso werden die Leistungen der 5.000 Arbeiter, untergebracht im Lager Trauen, dargestellt. Seit 1999 wird im Freigelände der Erinnerungsstätte ein echtes Luftbrückenflugzeug vom Typ: Douglas C 47A Dakota - ein FASSBERG FLYER - gezeigt.
Weitere Informationen unter www.luftbrueckenmuseum.de.






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