Namibia: Volontärsprojekt für Elefantenliebhaber

Namibia: Volontärsprojekt für Elefantenliebhaber

(Quelle: Namibia Tourism Board / Peter Birkenmaier)

(rf) Die Elefanten im Nordwesten von Namibia, die sich den kargen Lebensumständen angepasst haben und daher auch Wüstenelefanten genannt werden, gehören zu den faszinierendsten Lebewesen dieser Erde. Die namibische Non-Profit Organisation Elephant Human Relations Aid (EHRA) hat sich dem Schutz dieser einst bedrohten Tiere angenommen. Vor allem Konfliktlösungen für das Zusammenleben von Mensch und Tier zu finden, gehören zu den Hauptaufgaben der Organisation. Das friedliche Miteinander der Farmer und Gemeindemitglieder mit den Wüstenelefanten Namibias hat nämlich keine allzu lange Tradition. Noch bis in die 1980er Jahre hinein war die Population der Wüsten angepassten Elefanten in der südlichen Kunene Region aufgrund von Wilderei fast ausgelöscht. Heute ist die Population wieder auf über 600 Tiere gewachsen.

EHRA bietet ein Volontärsprojekt für Elefantenliebhaber an. Minimum zwei und maximal zwölf Wochen können Interessierte an dem Hilfsprojekt teilnehmen, das alle zwei Wochen in Swakopmund mit einer Schulung startet. In der ersten Woche, der „Building Week“, bauen die Volontäre Schutzwände für Wasserstellen oder Schaffen neue Trinkquellen für Elefanten. Nach einer harten Arbeitswoche beginnt die „Elephant Patrol Week“: Dann geht es mit Landcruisern raus ins Feld zu den Dickhäutern. Ziel ist es, ausführliches Datenmaterial wie Alter, Schwangerschaften und besondere Verhaltensweisen der Herden zu sammeln. Neben der einzigartigen Tierwelt erwartet die freiwilligen Helfer auch ein grandioses Naturerlebnis – Kochen auf offener Feuerstelle und Übernachten unter dem funkelnden Sternenhimmel Afrikas gehören ebenso dazu. Weitere Informationen unter www.desertelephant.org.


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