Schweden: 1. kulturhistorischer Unterwasserpark

Schweden: 1. kulturhistorischer Unterwasserpark

(rf) Mehr als 30 Schiffwracks sollen im Schärengarten südöstlich von Stockholm ab dem Herbst 2011 Taucher aus aller Welt begeistern. Im Bereich zwischen den Inseln Dalarö und Ornö wird ein Unterwasserkulturreservat entstehen, in dem mehr als 30 Schiffe aus unterschiedlichen Jahrhunderten ihr Ende fanden. Darunter kulturhistorische Schätze wie das so genannte Dalarö-Wrack (Dalarövraket), bei dem es sich um einen Dreimaster handelt, der vermutlich zwischen 1640 und 1670 hier Schiffbruch erlitt, sowie die Handelsschiffe „Anna Maria“ und „Jutholmsvraket“ (Jutholmswrack), deren Havarie jeweils auf den Anfang des 18. Jahrhunderts geschätzt wird. Die Schiffwracks sind nach Angaben des Sjöhistoriska museet (Seefahrtsmuseum) in Stockholm ungewöhnlich gut erhalten und beinhalten noch heute große Teile ihrer Fracht. Anders als beim Fund des berühmten Kriegsschiffes „Vasa“ hat man sich jedoch entschieden, die Schiffe nicht zu bergen, sondern sie in Form geführter Tauchgänge der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zwar genau dort, wo sie auch seit mehreren hundert Jahren auf Grund liegen. Eine Kostprobe dessen, was die Schiffe noch alles in sich bergen, gibt es in einer Ausstellung im Sjöhistoriska museet zu sehen, die noch bis zum 21. August 2011 geöffnet ist. Die meisten kulturhistorischen Artefakte sollen jedoch an ihrem Fundort verbleiben. Der kulturhistorische Unterwasserpark soll als Kulturreservat im Herbst 2011 eingeweiht werden. Weitere Informationen unter www.sjohistoriska.se.






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