Tschechiens Felsenstädte: Dorado für Aktivurlauber

Prebischtor - Europas größtes Felsentor

(Quelle: Vaclav Sojka)

Tschechiens Felsenstädte: Dorado für Aktivurlauber

(rf) Tschechiens Felsenstädte sind beliebte Ziele für Aktivurlauber. Die bizarre Formationen aus Sandsteinfelsen bilden Schluchten und Türme. Neben schönen Aussichten bieten sie eine breite Palette an Freizeitaktivitäten für Aktivurlauber. Besucher können zu ausgedehnten Wanderungen, Roller- und Radtouren aufbrechen, sich von Felsen abseilen, mit dem Kanu Gebirgsbäche und Seen erkunden oder bei Rundflügen einen Blick von oben auf die Felsformationen werfen. Die bedeutestensten vier Felsenstädte sind Adersbach (Adršpach), das Böhmische Paradies, die Böhmische Schweiz und Kokorschin (Kokořín).

Adersbach (Adršpach)
Die größte und wildeste Felsenstadt Mitteleuropas sind die Felsen von Adersbach-Weckelsdorf (Adršpašsko-Teplice). Zu ihren Felsen, die Namen wie Ritterhelm, Liebespaar oder Elefanten-Platz tragen, pilgern Urlauber schon seit dem 18. Jahrhundert. Die Natur in Adersbach birgt neben den beeindruckenden Felsformationen noch weitere Kleinode, wie einen großen, sechzehn Meter hohen Wasserfall oder einen kleinen Felsensee, den man mit dem Paddelboot oder einer Fähre erkunden kann. Es gibt einfache Wanderwege genauso wie anspruchsvolle Routen. Den Blick aus luftiger Höhe gibt es bei einem Rundflug über die Felsen oder bei den zahlreichen Kletterkursen.

Böhmisches Paradies
Das Böhmische Paradies ist eine der schönsten Tourismusregionen Tschechiens und wurde 2005 zum ersten UNESCO-Geopark des Landes gekürt. Symbol des Parks ist die Burgruine Trosky mit ihren unerforschten Gängen und geheimnisvollen Inschriften. Ein Lehrpfad führt entlang des Prachover Felsen. In den längsten Dolomithöhlen Tschechiens verbergen sich viele kleine unterirdische Seen, die im fahlen Licht blaugrün schimmern. Durch das Böhmische Paradies führen zahlreiche Wanderwege, sowohl für erfahrene Wanderer als auch barrierefreie Routen. Für Fahrradfahrer gibt es einen Sonderbus, der sie samt Rad zu verschiedenen Punkten des Parks bringt und von dort auch wieder abholt. Von den Aussichtstürmen im Böhmischen Paradies hat man einen tollen Ausblick in die Umgebung.

Böhmische Schweiz
Felsrücken, Schluchten, Sandsteintürme, Felsentore, Aussichtspunkte. All dies befindet sich im Nationalpark Böhmische Schweiz. Das Prebischtor (Pravčická Brána) ist das größte Felsentor Europas. Mit dem Boot fährt man durch die eindrucksvollen Schluchten des Bachs Kamenice und die Höhle der Feen. Eine der beliebtesten Rad- und Wanderrouten in der Böhmischen Schweiz ist die Gabriela-Route zum Prebischtor. Sie führt durch beeindruckende Felsformationen, zu denen auch der Beckstein zählt. Er ist benannt nach Karel Beck, der an dieser Stelle den ersten Kletteraufstieg auf tschechischem Gebiet vornahm. Bis heute kommen viele Bergsteiger in den Naturpark. Bei ihnen hat sich der Brauch etabliert, in kleinen dafür vorgesehenen Kästchen auf den erklommenen Felsen ihre Unterschrift zu hinterlassen.

Kokorschin (Kokořín)
Nicht weit von Prag liegt das Naturschutzgebiet Daubaer Schweiz (Kokořínsko) mit seiner von Wasserschluchten, Sandsteinfelsen und Felsentoren geprägten Natur. Die Felsenstadt ist nicht so weitläufig wie die anderen, bietet aber genauso viele interessante Felsen: Riesenkopf, Frosch, Schneewittchen und die sieben Zwerge und die Deckel. Eine Dominante in diesem Gebiet ist die Burg Kokorschin, ein ehemaliger Raubrittersitz. Zu den schönsten Plätzen des Gebiets um Kokorschin führt der Wanderweg Cinibulk, zu dem auch ein Labyrinth und eine künstliche Grotte gehören. Eine Fahrradtour oder ein Besuch der Aussichtstürme bieten unvergessliche Erlebnisse.

Weitere Informationen unter www.czechtourism.com/de/a/rock-towns.


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