Frankreich: Esel-Trekking im Limousin

Esel-Wanderungen im frannzösischen Limousin

Mit vierbeinigen Langohren unterwegs im Departement Haut-Vienne (Quelle: Les Ânes de Vassivière)

Frankreich: Esel-Trekking im Limousin

(rf) In Frankreich findet man Eselfarmen vor allem im ländlichen Regionen, die dünn besiedelt sind. Ideale Voraussetzungen für naturnahe Erholung, abseits der klassischen Touristenpfade. Auf den Farmen kann man nicht nur Urlaub machen, sondern sich mit den Vierbeinern auch auf Wanderschaft begeben. Der Vorteil: man muss das Gepäck nicht selbst tragen. Die langohrigen Grautiere transportieren dies von Ort zu Ort. Die Region Limousin ist gut zum Esel-Trekking geeignet. Sie gilt als grünes Herz Frankreichs: eine sanft-hügelige Landschaft mit ausgedehnten Wäldern, weiten Wiesen und einer Vielzahl an klaren Flüssen und Seen. Die Landschaft ist bis heute stark von der Landwirtschaft geprägt und erinnert irgendwie an die Schönheit Irlands. Die Region zwischen Massif Central und Atlantik teilt sich in die drei Départements Creuse, Corrèze und Haute-Vienne.

Peyrat-le-Château liegt im waldreichen und ursprünglichen Département Haute-Vienne. Hier haben Christophe Plateau und Olivier Gebelin einen Bauernhof in eine Eselfarm umgewandelt. Diese liegt am Rande des Örtchens Peyrat-le-Château im Departement Haut-Vienne, 60 Kilometer östlich von Limoges. Drei Übernachtungsmöglichkeiten stehen zur Auswahl: eine Ferienwohnung, eine Reihe Jurten, die direkt aus der Mongolei importiert worden sind, und ein bunt bemalter hölzerner Zirkuswagen. Gäste werden mit dem Wesen der Esel vertraut gemacht und man unternimmt mit ihnen Spaziergänge. Wer gut zu Fuß ist, für den werden zwei- bis siebentägige Rundwanderungen über die Hügel und durch die Flusstäler des Limousin angeboten. Die Esel schreiten gemächlich voran, lieben eher das Spaziertempo als den Eilmarsch. Tagestouren zwischen zwölf und achtzehn Kilometer sind vorgegeben, die sich an den Übernachtungsmöglichkeiten in Gasthöfen und Privatunterkünften orientieren. Wer noch mehr Abenteuer und weniger Zivilisation sucht, kann sein Zelt abends irgendwo am Ufer eines Baches oder Sees aufstellen kann, ohne dass es jemanden stört. Womöglich bemerkt es gar niemand, denn man begegnet in dieser Gegend oft stundenlang keiner Menschenseele, ist mit Wald und Gewässern allein. Bestenfalls eine Herde des hier ansässigen Limousin-Rindes folgt einem mit neugierigen Blicken.

Weitere Informationen unter www.eselwandern-frankreich.de.


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