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Länderinformationen Indonesien

Mt. Bromo / Java

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

n(rf) Der indonesische Archipel, 17.000 große und kleine Inseln beiderseits des Äquators, verbindet Asien und Australien und trennt den Indischen und Pazifischen Ozean. Der größte Inselstaat der Welt setzt sich aus verschiedenen Inselgruppen zusammen: den Großen Sunda-Inseln: Kalimantan, Borneo, Sumatra,Java, Sulawesi, den Kleinen Sunda-Inseln: Bali, Lombok, Sumbawa, Flores, Sumba, Timor, den Molukken und Irian Jaya, dem Westteil Neu-Guineas. Jede der Inseln hat ihr ganz eigenes Gesicht. Alle Inseln besitzen ein gebirgiges „Rückrat“; die Inselbögen Indonesiens stellen die Reste zweier Gebirgsketten dar, die einst Asien mit Australien verbanden. Die innere Gebirgskette wird durch 300 Vulkane gebildet. Indonesien gehört zu den vulkanreichsten Gebieten der Erde und besitzt fruchtbare Böden, die die Grundlage für ertragreiche Reisfelder (Sawahs) bilden.

Die magische Anziehungskraft der indonesischen Inselwelt - Inder, Chinesen, Araber, Spanier, Portugiesen, Holländer - sie alle kamen wegen des legendären Reichtums der Gewürzinseln. Heute sind es vor allem Menschen, Landschaften und Kultur, die Urlauber nach Indonesien locken. Bali, die Trauminsel, verzaubert durch Feste und Tänze zu Ehren der Götter. Java fasziniert durch kulturelle Vielfalt und üppigen Vulkanlandschaften. Sumatra und Sulawesi warten mit tropischer Natur und ganz eigenen kulturellen und architektonischen Traditionen auf.

Historisches

Borobodur-Tempel

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Zur Eiszeit lebten auf Java bereits aufrecht gehende Vorgänger des Menschen: Pithecanthropus erectus. Ab 3000 v. Chr. kamen Malaien auf die Insel. Mit ihnen kamen die Technik des Reisanbaus und die Sesshaftigkeit der Einwohner. Das Leben und die Kultur der Indonesier änderte sich erst wieder, als in den ersten Jahrhunderten n. Chr. indische Kaufleute nicht nur Gewürzhandel trieben, sondern auch den Hinduismus auf das Archipel brachten. Später folgten buddhistische Missionare. Im 7. Jahrhundert entwickelte sich auf Sumatra das erste buddhistische Königreich Indonesiens. Während der Sailendra-Dynastie in den nachfolgenden zwei Jahrhunderten wurde der Borobodur-Tempel, Indonesiens berühmtestes buddhistisches Bauwerk, errichtet. Das „Goldene Zeitalter“ allerdings erlebten Java und die indonesische Inselwelt unter Herrschaft des Hindu-Reiches Majapahit vom 10. bis zum 16. Jahrhundert. Während dieser Zeit begann der Islam Einzug zu halten. Heute ist Indonesien - mit ca. 245 Mio. Einwohnern - der bevölkerungsreichste aller islamischen Staaten und das viert bevölkerungsreichste Land der Erde. Die überwiegende Zahl der Indonesier ist Muslime; traditionelle Gewohnheiten, hinduistische Rituale und buddhistische Gebote wurden jedoch nie ganz aufgegeben.

Kulinarisches

Fisch

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Im Zentrum der indonesischen Küche steht der Reis. „Reistafeln“ mit vielen Schüsseln und Schälchen sind ein geselliges Essvergnügen. Die Geschmackspalette reicht vom scharfen Sambal über Currygerichte, würzige Gemüsesuppen, sauer eingelegte Gemüse bis zu milden Bananenküchlein und gerösteten Kokosraspeln. In kleinen Garküchen ,den Warungs, kann man gut weitere typische Gerichte wie Gado-Gado, Nasi goreng oder Nasi goreng kennen lernen. Probieren sollte man auch vom gerösteten Spanferkel, dem Babi goreng. Gegengewicht zur Schärfe der Hauptgerichte bilden Süßspeisen, Früchte oder Obstkompotte.

Bali

Bali / Reisfelder bei Ubud

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

„Pulau Dewata“ - Insel der Götter - die Kultur der Balinesen und die tropische Natur der Insel machen das Eiland zu einem der faszinierendsten Orte der Erde. Die landschaftliche Vielfalt Balis mit Traumstränden, eindrucksvollen Vulkanen, ausladenden Reisterrassen und grünen Regenwäldern begeistert nicht nur Naturliebhaber. Kulturbegeisterte treffen auf mehr als 10 000 Tempel, alte Paläste, zahlreiche Museen und Galerien und ein reiches Kulturleben. Aktivurlauber können wählen zwischen Golfen, Meditation & Yoga, Surfen und Tauchen oder Reisterrassen- oder Vulkantrekking. Erholungssuchende jeglicher Art finden auf Bali garantiert ihren Traumstrand.

Denpasar, Inselhauptstadt und Balis größte Stadt, entwickelte sich zum Stützpunkt von Wirtschaft und Handel. Einen eindrucksvollen Einblick in die facettenreiche Geschichte der Insel erhält man Bali-Museum. Sehenswert sind auch der Palast Puri Pemecutan, der Jagatnata-Tempel sowie der Markt (Pasar) an der Jalan-Gajah-Mada-Brücke. Sanur, 7 km entfernt von Denpasar, ist der bedeutendste Badeort Balis.

Höhepunkte einer Balireise sind die Feste des dörflichen Lebens: Hochzeiten, religiöse Feiertage und die Verbrennungszeremonien. Die große Leidenschaft der Balinesen sind die Hahnenkämpfe. Bali ist bekannt für die Gamelan-Musik und Tänze.

Sehenswürdigkeiten auf Bali (Auswahl)

Bali Wassertempel

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Strände auf Bali (Auswahl)

Bali / Strand

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Java

Java / Teeplantage

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Auf der kleinsten der Großen Sunda-Inseln wohnen rund zwei Drittel der Bevölkerung Indonesiens. Java steht an vorderster Stelle unter den vulkanreichsten Regionen der Welt. Eine Kette von 121 „Feuerbergen“ bildet das Rückgrat der 1000 km langen Insel. Der aktivste, ständig rauchende und zuweilen Lava spuckende Merapi liegt in Zentral-Java.

Kulturelle Vielfalt, religiöse Stätten unterschiedlicher Glaubensrichtungen aus vielen Jahrhunderten und prachtvolle Paläste machen den besonderen Reiz Javas aus. Alle Hochreligionen Asiens wurden nacheinander angenommen und mit bestehenden Glaubenslehren vermischt, so dass sich eine spezielle javanische Kultur entwickelte.

Jakarta / Alter Hafen

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Hauptstadt Jakarta
Die Hauptstadt Indonesiens hat 13 Millionen Einwohner. Der Kontrast zwischen alt und neu, das Nebeneinander luxuriöser Hotels und einfacher Hütten, von modernen Warenhäusern und überfüllten bunten Märkten auf den Straßen macht den besonderen Reiz der Stadt aus. Die heutige Altstadt (Kota) mit Kanälen und alten Häusern erinnert an die Zeit des Niederländisch-Ostindischen Kolonialreiches. Das turbulente Chinesenviertel Glodok mit zahllosen Garküchen und dem Fischmarkt befindet sich ebenfalls in diesem Viertel. Den Kontrast bilden die neuen Geschäftsviertel entlang der Jalan Thamrin um den Freiheitsplatz (Merdeka) mit dem 132 m hohen Freiheitsobelisken. Mehr über die indonesische Kultur und Tradition erfährt man im Taman Mini Indonesia Indah, einem Miniatur-Freilicht-Museum.

In Bogor, 60 km südlich von Jakarta, ist der prächtige Palast „Buitenzorg“, einst Residenz der holländischen Generalgouverneure, zu bestaunen. Nicht weit davon befindet sich der weltberühmte Botanische Garten: In diesem 111 ha großen Refugium tropischer Pflanzen gedeihen 15 000 heimische Pflanzen, unter ihnen auch die größte Blume der Welt, Rafflesia.

Bandung, die Hauptstadt West-Javas, gilt als technologisch-wissenschaftliches Zentrum Indonesiens. Eingebettet zwischen zahlreichen Vulkanen liegt die Stadt auf einem 700 m hohen Plateau, umgeben von üppig-grünen Teeplantagen. Besonders sehenswert ist der Vulkan Tangkuban Prahu mit 7 Kratern, aus denen immer noch Dampf und Schwefel quellen.

Java / Brambanan Tempel

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Yogyakarta, die 400 000 Einwohner zählende Sultansstadt, ist der kulturelle Mittelpunkt Zentral-Javas. Das traditionelle künstlerische Erbe wird hier noch gepflegt: Gamelan-Musik, Tanz-Dramen, Schattenspieltheater und Batikmalerei. Die Stadt ist auch Ausgangspunkt für den Besuch der bedeutenden Tempel von Borobodur und Prambanan.

40 km von Yogyakarta erhebt sich Borobodur, das größte buddhistische Bauwerk der Welt, über die grünen Baumwipfel der Kedu-Ebene. Vor mehr als 1000 Jahren wurde das gewaltige steinerne Modell des buddhistischen Kosmos geschaffen. Wenige Kilometer weiter liegt der zweitwichtigste buddhistische Tempel, der Candi Mendut. Prambanan, 17 km von Yogjakarta, ist die bedeutendste und imposanteste hinduistische Tempelanlage Indonesiens. Beherrschendes Bauwerk ist der beinahe 50 m hohe Shiva-Tempel Lara Jonggrang in der Mitte des zentralen Tempelhofes. Das älteste religiöse Zentrum des Hinduismus das Dieng-Plateau, „Gottersitz“ genannt, befindet sich wiederum mitten im Herzen Javas.

Surabaya, Vier-Millionen-Metropole im Osten Javas, ist vor allem Hafenstadt, Handels- und Wirtschaftszentrum der Region und bietet gute Einkaufsmöglichkeiten (Freihafen).
Der Tempelkomplex Panataran liegt 170 km von Surabaya entfernt. Mt. Bromo, ist ein heiliger Berg der Javaner. Die atemberaubende Natur des 2392 m hohen Vulkans im Osten der Insel ist ein faszinierendes Erlebnis. Vom Rand des Hauptkraters bieten sich unvergessliche Eindrücke beim Blick in den Abgrund des inneren Kraters und der Sicht auf ein weites Meer aus Sand am Fuß des Vulkans.

Sumatra

Sumatra / Reisfeld

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Die zweitgrößte Insel des Archipels liegt zu beiden Seiten des Äquators. Medan ist die Hauptstadt Nord-Sumatras. Die Millionen-Metropole ist umgeben von riesigen Plantagen und geschäftiges Handelszentrum für den Export von Plantagenprodukten. Herrliche Landschaften erstrecken sich über die Insel, mit dichten Urwäldern, kristallklaren Seen, tiefen Schluchten, Wasserfällen und zahlreichen Vulkanen. Im Osten trifft man auf eine weite, flache Tiefebene mit undurchdringlichen Mangrovenwäldern an der Küste.
Ausgedehnte Plantagen findet man im fruchtbaren Nordosten um Medan, wo seit der Kolonisierung durch die Holländer im letzten Jahrhundert in riesigen Plantagen Ölpalmen, Kautschuk und Tabak (Sumatra-Deckblatt) kultiviert werden. Sumatra ist die Heimat der größten Fauna Indonesiens: im Dickicht der Wälder leben zahllose Affenarten, wilde Elefanten und Tiger und das seltene, scheue Sumatra-Rhinozeros.
Der auf 900 Meter Höhe liegende Toba-See ist einer der größten und tiefsten Bergseen der Welt. Das Gebiet um den See ist wegen des angenehm frischen Hochlandklimas ein beliebtes Urlaubsziel. Parapat, ein Ferienort am östlichen Ufer des Toba-Sees, ist Ausgangspunkt für Bootsausflüge zur Insel Somosir und Rundfahrten auf dem Toba-See.

Sumatra / Padang

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Christliche und islamische Missionare haben es auf Sumatra nicht geschafft, den Animismus auszulöschen. Geisterglaube, Ahnenverehrung und traditionelles Adat-Recht sind bei den Toba- und Karo-Batakern überall lebendig: bei Festen und Zeremonien, aber auch in der Architektur und Ausstattung der Häuser. Die Minangkabau ihrerseits sind zwar überzeugte Anhänger des Islams, doch ihrer überlieferten Gesellschaftsordnung, dem Matriarchat, sind sie treu geblieben.

Insel Somosir, inmitten des Toba-Sees, gilt als Zentrum des Stammlandes der Toba-Bataker. Hier trifft auf Zeugnisse der Bataker-Kultur: Dörfer mit Häusern, die auf Pfählen errichtet und von ausladenden, geschwungenen Dächern geschützt werden, alte Grabmäler und steinerne Ahnenfiguren, aber auch auf traditionelles Kunstgewerbe. Hauptort der Toba-Bataker ist Tomok, dessen berühmte Königsgräber des Sidabu-Clans mehrere hundert Jahre alt sind. Das schönste Bataker-Haus steht im Dorf Simanindo im Norden der Insel und beherbergt heute ein Museum. Brastagi, Ort der Karo-Bataker, befindet sich im fruchtbaren, 1400 m über dem Meer gelegenen Hochland. In der Umgebung findet man Dörfer der Karo-Bataker mit Langhäusern, wie in Barusjahe und Lingga.

Bukittinggi, kulturelles Zentrum der Minangkabau, hat den Ruf, die liebenswerteste Stadt Sumatras zu sein. Die kleine Universitätsstadt liegt in 920 m Höhe in der Berglandschaft des Hochlands von Padang. Das Museum zeigt typische Kleidung, Waffen und Instrumente der Minangkabau-Region. In der Umgebung lohnen sich Ausflüge zum Ngarai-Canyon, zu den Seen von Singkarak und von Maninjau, ins Silberdorf Kota Gadang oder ins Bergland um die Vulkane Merapi und Singgalang. Insel Nias, südwestlich von Zentral-Sumatra gelegen, gilt als Ort der reinsten Megalithkultur. Der Ursprung dieser Kultur liegt in den Bergen Assams im Nordosten Indiens. Der Besucher trifft auf lang gestreckte Dörfer, die meist auf Bergkuppen gelegen sind. Bawomataluo, eines der bekanntesten und größten Dörfer, muss über 700 Stufen erklommen werden. Das Zentrum der Dorfplätze wird von Dolmen, Obelisken und Steinbänken beherrscht.

Sulawesi

Sulawesi / Torajadorf

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Sulawesi, das frühere Celebes, ist die viertgrößte Insel Indonesiens. Vier von einem zentralen Bergland ausstrahlende Halbinseln geben Sulawesi die Form einer Orchidee. Den größten Teil der Insel nehmen Gebirge ein, tief eingekerbt durch Flüsse und bedeckt von immergrünem Regenwald, aber auch von Reisfeldern und Kokospalmenhainen in den Ebenen.

Kultur der Toraja
Vier unterschiedliche Volksstämme leben hier, unter anderem die Toraja im Zentralgebirge der Insel. Bei der Kultur der Toraja wird das ganze Leben von Totenkult bestimmt. In „Tana Toraja“ herrscht ein durch Ahnenverehrung und Animismus geprägter Glaube, wonach erst prächtige Bestattungsrituale dem Verstorbenen ein ewiges Leben sichern. So ist die Totenfeier das wichtigste Ereignis im Leben. Die Friedhöfe zeugen von eigenartiger Totenverehrung: Hoch über den Dörfern, in steilen Felswänden mit Ahnengräbern, stehen hinter hölzernen Balustraden bunt gekleidete Holzfiguren in Lebensgröße - „Tau-Tau“, die Ebenbilder der Toten. Die Dörfer wirken wie sich gegenüberstehende Segelschiff-Flotten; die Häuser, massive Pfahlbauten aus Bambus und Holz, tragen ausladende, spitz nach oben ragende Dächer und sind reich verziert mit Ornamenten oder Büffelhörnern.
Von Rantepao, 350 km entfernt von Ujung Pandang im zentralen Bergland Sulawesis gelegen, kann man die Toraja-Dörfer der Umgebung besuchen: Lemo, Kete Kesu und Londa sind berühmt für ihre „Ahnengalerien“ in den Felswänden; Marante, Siguntu und Nanggala beeindrucken durch typische traditionelle Architektur.

Bunaken Island / Nord Sulawesi

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Nord-Sulawesi
Die Hauptattraktion von Nord-Sulawesi ist die phantastische Unterwasserwelt für Taucher und Schnorchler. Der Bunaken Nationalpark ist eines der bedeutendsten Tauchreviere, weitere sind die Inseln Bangka und Gangga sowie die Lembeh Strasse. Größte Stadt und Hauptstadt Nord-Sulawesis ist Manado. Zahlreiche Völker siedeln in dieser Region, von denen die bekanntesten die Minahasa von Manado und Umgebung sind. Der sichere, natürliche Hafen von Bitung war für den Gewürzhandel und für die Entwicklung der gesamten Region von großer Bedeutung. Das gebirgige Hinterland der Stadt bietet lohnende Ausflugsziele wie den Tondano See, einige aktive Vulkane, heiße Quellen und das Dua Saudara Naturschutzgebiet.

Lombok – Balis schöne Schwester

Lombok

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Die Straße von Lombok trennt Bali von der Nachbarinsel Lombok. Die „kleine Schwester“ Balis ist trockener, weniger lieblich und nicht vom Hinduismus geprägt. Traumhafte Strände, faszinierende Korallengärten und der mächtige Rinjani-Vulkan, der im Inselherzen emporragt, machen die Insel zu einem Lieblingsziel für Erholungsuchende und Aktivurlauber wie Taucher und Wanderer gleichermaßen.

Sengiggi Beach
An kilometerlangen weißen Tropenstränden im Inselwesten werden Urlaubsträume wahr. Senggigi Beach, einzige größere Badeort der Insel, bietet eine gute touristische Infrastruktur und ist idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Insel.

Die Gilis - Dorado für Schorchler und Taucher
Die Inselparadiese Gili Trawangan, Gili Air und Gili Meno mit ihren schneeweißen Tropenstränden – 10 Minuten per Auslegerboot vom Festland entfernt – sind das Ziel für Honeymooner und alle, die im Urlaub Ruhe suchen. Die Inseln sind auto- und motorradfreie Zone. Unterwegs ist man zu Fuß oder mit dem Pferdewagen. Die größte Attraktion der Gilis sind die vorgelagerten Korallengärten, die man schnorchelnd oder tauchend erkunden kann.

Rinjani Gipfel

(Quelle: Ministry of Culture and Tourism, Rep. of Indonesia)

Inselerkundung
Die einzigen Städte der Insel – Ampenan, Mataram und Cakranegara – bilden ein Konglomerat: Im arabisch geprägten Ampenan kann man in Antiquitätenläden stöbern, in Mataram holländisches Kolonialflair schnuppern und in Cakranegara schließlich in den Gärten der einstigen alinesischen Könige flanieren.

Stolze 3720 m ragt Indonesiens höchster Vulkan Rinjani aus dem Inselherzen hervor. Seine Besteigung ist ein Erlebnis. Zwischen 2 und 4 Tagen dauern organisierte Touren mit Bergführer, Träger, Ausrüstung und Verpflegung, die in Senggigi als Paket gebucht werden können. Sie führen zum Rand der gewaltigen Caldera, in deren Mitte sich der „junge“ Vulkan erhebt, weiter hinab zum Kratersee, wo einheimische Pilger im heiligen Schlamm Kraft und Heilung suchen, oder auf den eigentlichen Gipfel. Wer nicht zu den Gipfelstürmern zählt, kann im waldreichen Hochland rund um den kleinen Kolonialort Tetebatu zwischen Reisfeldern und Bergwäldern mit tosenden Wasserfällen wandern.

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Steckbrief

Klima: tropisch, feucht-heiß
Lage: Südostasien, größter Archipel der Welt
Größe: 2,02 Millionen Quadratkilometer (Landfläche)
Hauptstadt: Jakarta
Bevölkerung: ca. 230 Millionen Einwohnern
Sprache: Indonesisch (Bahasa Indonesia)
Regierungsform: Präsidialrepublik
Währung: Indonesische Rupien
Religion: Islam (ca. 88%), evangelische und katholische Kirchen (etwa 8%), Hinduismus (2%); Buddhismus (und Taoismus, etwa 1%); Naturreligionen (etwa 1%)

Weitere Informationen

Visit Indosenia: www.tourismus-indonesien.de (deutsch)
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de (deutsch)

Karte Indonesien / Hauptstadt: Jakarta


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