Polen: Neuauflage einer 600 Jahre alten Schlacht

Polen: Neuauflage einer 600 Jahre alten Schlacht

Jedes Jahr um den 15. Juli wird die Schlacht von Grunwald neu inszeniert. Mit schweren Rüstungen und den Fahnen der Ordensritter, der Polen und Litauer stellen sie die mittelalterlichen Kämpfe nach. Zu Fuß oder hoch zu Ross treffen die Freizeitritter aufeinander. An der mittelalterlichen Schlacht auf den Feldern bei Grunwald standen sich 1410 das rund 30.000 Köpfe zählende polnisch-litauische Heer und etwa 20.000 Söldner auf Seiten der Ordensritter gegenüber.

2010 wird in dem westmasurischen Dorf vier Tage lang das 600. Jubiläum der mittelalterlichen Schlacht gefeiert. Schon zwei Wochen vor der geplanten Inszenierung reisen die ersten Ritter-Bruderschaften nach Grunwald. Sie bauen dort ihre Lager auf, tragen Duelle oder größere Gefechte aus. Auf den Feldern herrscht der Geist des Mittelalters: Man trägt die Kleidung der damaligen Zeit und führt die dazu passenden Tänze und Gesänge auf. Die Ritter werden von ihren Frauen begleitet, die den typischen handwerklichen Beschäftigungen der damaligen Zeit nachgehen.

Die Tage von Grunwald fangen am Donnerstag, dem 15. Juli 2010, an. Dann treffen der polnische König Władysław Jagiełło und der Hochmeister des Ordens, Ulrich von Jungingen, mitsamt ihrem Tross ein. Zum ersten Mal wird dann für die Schlacht geprobt. Am nächsten Tag beginnt das mittelalterliche Fest mit einem Jahrmarkt, Vorführungen historischer Gewerke, Ritterspielen, alter Musik und abendlichen Folklorekonzerten. Der Höhepunkt ist am Sonnabend, dem 17. Juli 2010, die Inszenierung der Schlacht mit rund 1.300 Rittern. Nach einem großen Feuerwerk geht die Veranstaltung mit einem Turnier der Ritter am Sonntag, 18. Juli 2010, zu Ende.

Allgemeine Informationen unter www.polen.travel.




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