Polens erstes Wissenschaftszentrum in Warschau

Polens erstes Wissenschaftszentrum in Warschau

(rf) Anfassen ist ausdrücklich erlaubt. In Polens erstem Wissenschaftszentrum in Warschau erfahren Besucher auf kreative und spielerische Weise mehr über die Gesetze der Naturwissenschaften. Der erste Abschnitt des futuristischen Bauwerks wurde kürzlich direkt am Weichselufer eröffnet.

Besucher sind hier zu einem Wettrennen gegen das menschliche Herz eingeladen, können mit virtuellen Schmetterlingen herumtoben und erleben Maschinen, die Gedichte schreiben. Im neuen Centrum Nauki Kopernik (Kopernikus-Wissenschaftszentrum) ist Langeweile ein Fremdwort. Die Angebote sind fast so spektakulär wie die Erkenntnisse seines weltberühmten Namensgebers, des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Auf die „Wurzeln der Zivilisation“ stößt man in der untersten Ebene des Zentrums. Anhand von rund 70 interaktiven Experimenten wandelt man hier durch die Geschichte der Menschheit. Geheimnisvolle Hieroglyphen gilt es zu entschlüsseln, ein Orchester wird auf rätselhafte Weise zum Musizieren gebracht und mithilfe mathematischer Formeln werden Spaghetti gekocht. Verantwortlich für die Konzeption und das Design dieser Ausstellung war die deutsche Spezialfirma Hüttinger. Besucher werden hier angeregt, die Grenzen der eigenen Vorstellung zu durchbrechen und sich selbst Gedanken zu machen.

Eine weitere Abteilung befasst sich mit dem Thema „Licht“. Hier begleitet ein Comic die Besucher durch die Ausstellung. An der Seite eines jungen Polizeidirektors löst man spannende Rätsel und rettet eine ganze Stadt vor einem üblen Bösewicht. Mit Hilfe von Laserstrahlen werden Gespräche abgehört und mit Lichtstrahlen wird Billard gespielt. Zwei weitere Ausstellungsbereiche sind der „Welt in Bewegung“ und dem Thema „Mensch und Umwelt“ gewidmet. Für die jüngsten Besucher ist „Buzzz!“ gedacht. Drei- bis Sechsjährige sollen hier bei ersten Experimenten ihre Sinne für Geräusche, Farben und Materialien schärfen.

Insgesamt 350 Exponate sind bereits im ersten Teil des neuen Wissenschaftszentrums zu sehen, das Anfang November 2010 eröffnet wurde. Im Dezember soll das Roboter-Theater folgen, in dem unter anderem Stücke von Stanisław Lem aufgeführt werden. Bekannte Schauspieler leihen den auf der Bühne agierenden Robotern ihre Stimme. Anfang 2011 wird der zweite Teil des Wissenschaftszentrums mit einer Jugend-Galerie und thematischen Laboratorien fertiggestellt. Außerdem entstehen bis zum Frühjahr ein Konferenzzentrum und ein multimediales Planetarium. Bis dahin werden sich den Besuchern auf den Freiflächen rund um das moderne Gebäude weitere Möglichkeiten zum Experimentieren bieten. Zugänglich wird dann auch der begrünte Dachgarten sein, der einen faszinierenden Blick über die Weichsel bietet.

Weitere Informationen unter www.kopernik.org.pl.


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