USA: Auf den Spuren berühmter Wild-West-Größen

USA: Auf den Spuren berühmter Wild-West-Größen

(Quelle: Colorado Tourism Office)

(rf) Im US-Bundesstaat Colorado lebten die berühmtesten Revolverhelden und Outlaws des Wilden Westens. Noch heute, rund 150 Jahre nach dem großen Goldrausch, können Besucher auf den Spuren der großen Legenden wandeln und Buffalo Bills Grab besuchen, an Butch Cassidys Theke ein Bier trinken oder sich von Kit Carsons Nachfahre durch dessen altes Fort führen lassen.

Buffalo Bill Museum & Grave in Golden
Als "Showman" unter den Wild-West-Helden gilt William F. Cody, besser bekannt als Buffalo Bill. Der Bisonjäger und Armee-Kundschafter gründete 1883 die "Buffalo Bill’s Wild West Show" und tourte mit einem für damalige Verhältnisse riesigem Aufgebot an Pferden, Büffeln, Cowboys und Indianern durch die Welt. Zu seinem Ensemble gehörte unter anderem der indianische Häuptling Sitting Bull. Seinen spektakulären Shows ist in Golden ein ganzes Museum gewidmet. Im Buffalo Bill Museum & Grave befinden sich zahlreiche historische Artefakte wie Waffen, Schmuck und Kleidung der Protagonisten der Shows. Filme und historische Zeitungsartikel dokumentieren das Leben von Buffalo Bill und die Stationen seiner Reisen. Direkt neben dem Museum, auf dem Lookout Mountain, befindet sich das Grab des berühmten Bisonjägers. Der Eintritt für das Museum und das Grab kostet rund 4 Euro für Erwachsene und knapp einen Euro für Kinder ab sechs Jahren. Für Kinder bis sechs Jahre ist der Eintritt kostenlos. Weitere Informationen unter www.buffalobill.org.

Butch Cassidy - Der berühmteste Bankräuber Colorados
Zu den echten Outlaws zählt Butch Cassidy, der seine kriminelle Karriere in Telluride im Südwesten Colorados begann. Hier raubte er 1889 die San Miguel Valley Bank aus und seither feiert sich die kleine Stadt als Wiege von Cassidys zweifelhaftem Werdegang. Jedes Jahr im Juni wird anlässlich des "Telluride Heritage Fest" der Bankraub mit kostümierten Reitern nachgestellt und von den Einwohnern und Gästen der Stadt bejubelt. Unweit Tellurides finden Fans von Butch Cassidy und dessen Partner Sundance Kid eine weitere Attraktion: Das exklusive Resort Dunton Hot Springs rühmt sich damit, in seiner Bar die Originaltheke mit den eingeritzten "Unterschriften" der beiden Gesetzlosen stehen zu haben. Weitere Informationen unter www.visittelluride.com sowie unter www.duntonhotsprings.com.

(Quelle: Colorado Tourism Office)

Einmal zocken wie Doc Holliday
Eine der Leidenschaften des Revolverhelden Doc Holliday war das Glücksspiel und so ist es nicht verwunderlich, dass heute in Central City ein "Doc Holliday Casino" steht. Die Stadt ist eine Hochburg für echte Zocker und wurde mehr als einmal von Doc Holliday und seinem Freund Wyatt Earp besucht. Als der wilde Lebensstil zu immer ernsteren Gesundheitsproblemen führte, zog Doc Holliday 1887 nach Glenwood Springs, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Auf einem Hügel am Rande der Stadt steht sein Grab, auf dem Fans in Gedenken an den Lebemann Spielkarten, Schnapsflaschen und Zigaretten ablegen. Weitere Informationen unter www.dochollidaycasino.net sowie unter www.roadsideamerica.com/tip/1549.

Mit Kit Carsons Urenkel durchs historische Fort
Der Trapper, Jäger, Kundschafter, Soldat und Indianeragent Kit Carson war viele Jahre wesentlich an der Erschließung des Mittleren Westens beteiligt und gilt auch heute noch als einer der Helden der amerikanischen Geschichte. In Colorado finden sich zahlreiche Belege für seine Beliebtheit: So wurde ein ganzer Distrikt nach ihm benannt - das Kit Carson County -, es gibt eine kleine Siedlung namens Kit Carson im Osten des Staates sowie den Berggipfel Kit Carson Peak im Süden Colorados. Aber nirgends kommt man dem Pionier näher als im historischen Bent’s Old Fort, wo Carson von 1831 bis 1842 lebte und wirkte. In diesem Außenposten des berühmten Santa Fe Trail können Besucher auf einen Nachfahren von Kit Carson treffen, der bei Führungen durch das Fort eindrücklich von der damaligen Zeit und vom aufregenden Leben Carsons berichtet. Das Fort ist täglich zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt rund 2,50 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder bis zu 12 Jahre. Weitere Informationen unter www.nps.gov/beol.


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